Glanzloser 3:0 Sieg von Rapid Lienz gegen Penk

Unsicherer Schiedsrichter und wenig Spielwitz im Dolomitenstadion.

Rapid Lienz startete auf eigenem Rasen gegen Penk recht ambitioniert. Nach einem Stanglpass von Markus Ebner traf Mario Steiner in der sechsten Minute den Ball allerdings nicht richtig und setzte ihn knapp neben das Gästetor. Dann kam die Rovcanin-Elf aus Kärnten besser ins Spiel, war leicht feldüberlegen, erkämpfte allerdings kaum Torchancen.

Penk stand kompakt in der Defensive und hinderte die Lienzer mit Erfolg daran, ihr gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen. Das Spiel plätscherte dahin, bis sich Christopher Korber in der 24. Minute ein Herz und das Leder fasste und energisch Richtung Strafraum zog. Nach einem Zweikampf ging er zu Boden und Schiedsrichter Schimani entschied zum Entsetzen der Gäste auf Elfmeter. Dominik Müller trat an und verwertete souverän zum 1:0.

Einmal mehr Mann des Spieles: Christopher Korber (rechts), der ein Tor vorbereitete und eines selbst schoss. Foto: Brunner Images
Einmal mehr Mann des Spieles: Christopher Korber (rechts), der ein Tor vorbereitete und eines selbst schoss. Foto: Brunner Images

Die Kärntner steckten den Treffer weg und hatten nur zehn Minuten später ihre erste große Ausgleichschance. Nach einer Flanke von der rechten Angriffsseite setzte Markus Rauter den Ball per Kopf knapp über das Lienzer Tor. Vor dem Halbzeitpfiff wurde die Partie hektischer. Nach einem Zweikampf im Lienzer Strafraum reklamierten die Gäste vehement einen Elfmeter, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb in dieser Situation stumm. Schimani wirkte speziell in der ersten Halbzeit unsicher.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Hausherren bereits nach 51 Minuten für die Vorentscheidung. Nach einer Kombination über Thomas Schaunig und Mario Steiner verwertete Spielmacher Christopher Korber den darauf folgenden Stanglpass zum 2:0. Ein Schock, von dem sich Penk nicht erholte. Lienz stand nun besser, vor allem Markus Stocker gewann wichtige Zweikämpfe, das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld. Erst gegen Ende startete Rapid noch zwei gefährliche Offensivaktionen. Korber schoss nach einem Stanglpass von Thomas Schaunig knapp über's Tor. Dorthin flog kurz später auch ein Kopfball von Patrick Eder.

Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang den Rapidlern ein toller Angriff. Markus Ebner bediente Stefan Karre ideal und dessen Zuspiel verwertete Thomas Schaunig zum Endstand: 3:0.

Letzter Aufreger in diesem Spiel war dann die gelb/rote Karte für Penk-Spieler Christoph Schönegger. „In einem speziell vor der Pause hartumkämpften Spiel konnten wir heute einen glanzlosen Sieg feiern,“ resümierte Thomas Fian, Sportlicher Leiter des SV Rapid Lienz.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren