Schmelzende Gletscher geben Mineralien frei

Fachvortrag und Ausstellung zum Thema im Matreier Kesslerstadl.

Projektmitarbeiter Stefan Obkircher mit einer mehr als 100 kg schweren Rauchquarzstufe, die nun im Kesslerstadl ausgestellt ist,  kurz nach ihrer Bergung aus der Kluft.
Projektmitarbeiter Stefan Obkircher mit einer mehr als 100 kg schweren Rauchquarzstufe kurz nach ihrer Bergung aus der Kluft.

Die Gletscher schmelzen ab und der Permafrost taut auf. Durch diesen Prozess wurde nordwestlich der Hofmannspitze im Bereich der Glocknerwand eine „Alpine Kluft“ freigelegt, mit Mineralien, die zum Großteil nahezu unbeschädigt im Eis eingebettet sind und noch nicht von der Verwitterung zerstört wurden.

Ein wissenschaftliches Projekt im Nationalpark Hohe Tauern unter der Leitung von Franz Walter (Universität Graz), dem Österreichischen Alpenverein als Grundeigentümer und dem Universalmuseum Joanneum Graz erhebt jetzt den Bestand der Mineralien in dieser Kluft und bestimmt die Bildungsbedingungen, aus denen im Bereich des Großglockners auf die geologischen Prozesse der letzten 20 Millionen Jahre rückgeschlossen werden kann.

Am Freitag, 8. November, gibt es dazu im Kesslerstadl in Matrei einen Vortrag, zugleich sind einige Mineralien in der laufenden Ausstellung „Wege ins Freie“ im Kesslerstadl zu sehen.

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1 Posting bisher
spitzeFeder vor 4 Jahren

Unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft wird ansonsten streng Verbotenes auf einmal legal.