Tauerntal und Gschlösstal sind Bartgeier-Hotspots

Von 17 bundesweiten Bartgeierbeobachtungen wurden ein Viertel in Osttirol gemacht.

Bartgeier-Nationalpark-Hohe-Tauern
Foto: Nationalpark Hohe Tauern

Die jährlichen Bartgeierzähltage geben einen österreichweiten Überblick über die Bartgeierpopulation. Trotz schlechten Wetters wurden Mitte Oktober von vielen Beobachtern im ganzen Land 17 verschiedene Bartgeier nachgewiesen, davon zwölf in den Hohen Tauern. Der Nationalpark und speziell sein Osttiroler Teil ist eindeutig ein „Bartgeier-Hot-Spot“. In den Hohen Tauern wurden drei Brutpaare ermittelt, die aktuell an ihrem Nest bauen und sich auf die Brutsaison vorbereiten.

Die vier Jungvögel der letzten Jahre (Jakob, Smaragd, Inge und Glocknerlady) fliegen bevorzugt in Osttirol, ebenso das „Gschlösser Paar“. Ein fremdes Weibchen sorgt derzeit über den Felsen des Felbertauern für manche Unruhe. Es befliegt seit Tagen das Gebiet, schwere Auseinandersetzungen mit den Paarvögeln sind an der Tagesordnung.

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