Wirbel um Förderung für Osttiroler Gesundheitsstudie

„Freunderlwirtschaft“ rund um Grandhotel und Bezirkskrankenhaus Lienz?

Helle Aufregung herrschte heute in Osttirol rund um eine Anfrage, die die Fritz-Abgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider im Oktober-Landtag schriftlich an den zuständigen ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg gerichtet hatte. Es geht darin um eine Studie zum Thema „Gesundheitstourismus in Osttirol“, deren Förderung durch das Land im Sommer bei einer Regierungssitzung beschlossen wurde. Die Studie kostet 200.000 Euro, von denen 150.000 das Land locker macht, 20.000 Euro steuert der TVB-Osttirol bei, 7.000 Euro das BKH Lienz und 23.000 Euro bisher nicht näher genannte Osttiroler Hotels.

Sie löste mit ihrer Landtagsanfrage Unruhe in den Gremien von BKH, TVBO und RMO aus: Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz.
Sie löste mit ihrer Landtagsanfrage Unruhe in den Gremien von BKH, TVBO und RMO aus: Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz.

Das Problem aus der Sicht von Haselwanter-Schneider: „Was uns massiv stört ist, dass diese Gesundheitsstudie de facto freihändig vergeben worden ist – ohne Ausschreibung, nur aufgrund eines Gemeindeverbandsbeschlusses des BKH Lienz, obwohl insgesamt 177.000 der 200.000 Euro Gesamtkosten öffentliche Steuergelder sind. So wie die Gesundheitsstudie angelegt ist, hat sie den intensiven Geruch der Freunderlwirtschaft. Zumal die personelle Verquickung augenscheinlich ist: Der Studienautor ist der Leiter der Abteilung Innere Medizin am öffentlichen BKH Lienz und gleichzeitig ist er der Leiter des privaten medizinischen Zentrums im 5-Sterne „Grandhotel Lienz“. Es schaut so aus, dass das 5-Sterne Grand Hotel in Lienz mit seinem medizinischen Zentrum wohl der größte Nutznießer der Studie sein dürfte.“

Er leitet die "Interne" am BKH-Lienz, betreibt eine Medical-Spa-Ordination im Grandhotel Lienz und soll jetzt eine Studie durchführen, die die Gesundheit eines Osttirol-Urlaubs nachweist: der Mediziner Peter Lechleitner. Foto: Brunner Images
Er leitet die „Interne“ am BKH-Lienz, betreibt eine Medical-Spa-Ordination im Grandhotel Lienz und soll jetzt eine Studie durchführen, die die Gesundheit eines Osttirol-Urlaubs nachweist: der Mediziner Peter Lechleitner. Foto: Brunner Images

Beim angesprochenen Mediziner handelt es sich um Peter Lechleitner. Dessen Frau Angelika managt das Hotel, sein Schwager Heinz Simonitsch hat es errichtet. Nach der Eröffnung des Hotels im Jahr 2009 legte Lechleitner seine damalige Funktion als ärztlicher Leiter des Lienzer Krankenhauses zwar zurück, blieb aber Leiter der Inneren Medizin und betreibt parallel dazu eine eigene Ordination im Hotel, das sich mit einem Medical Spa Bereich positioniert. Exakt dort soll unter Lechleitners wissenschaftlicher Leitung die Studie umgesetzt werden. Es ist ein altes Vorhaben, das schon vor zehn Jahren gemeinsam mit der Privatuni UMIT in Nordtirol geplant war.

Er ist der starke Mann in der Leitung des BKH Lienz und sieht eine Attacke aus dem Norden: der Matreier Bürgermeister Andreas Köll. Foto: Expa/Groder
Er ist der starke Mann in der Leitung des BKH Lienz und sieht eine Attacke aus dem Norden: der Matreier Bürgermeister Andreas Köll. Foto: Expa/Groder

Zentrale politische Figur rund um dieses Projekt ist der Matreier Bürgermeister Andreas Köll, ein enger Vertrauter Lechleitners und Obmann des Krankenhausverbandes. Köll sieht sich selbst gerne als Leiter des Krankenhauses und reagiert heute mit einem Schreiben, das er seinem Sekretär telefonisch aus Olang diktierte. Dort findet derzeit eine Strukturklausur mit leitenden Mitarbeitern des Krankenhauses statt.

Köll sieht – ähnlich wie Landesrat Tilg – keine Problematik und bezeichnet die Kritik als ein Nordtiroler Phänomen: „Unser Leiter der internen Abteilung, a.o. Univ.-Prof. Dr. Peter Lechleitner und auch die Entscheidungsgremien unseres Hauses sehen in der ‚Doppelfunktion‘ überhaupt kein Problem, da gerade diese langjährige Planung und Konzeptierung für gesundheitstouristische Aktivitäten, Verbindung zur Universität und bereits bewiesene gesundheitstouristische und wissenschaftliche Fachkompetenz … in sich vereinigt. Außerdem ist das Medical Center im Grand Hotel Lienz aufgrund seiner sportmedizinischen Ausstattung und Kompetenz… bestens geeignet, die geplanten Untersuchungen vorzunehmen.“

Der beste Ort für Forschung? Rund um das Grandhotel soll die 200.000-Euro-Studie umgesetzt werden.

Ins selbe Horn bläst auch eine Aussendung des TVB-Osttirol, die heute Mittag verschickt wurde und keinen persönlichen Absender hat. Köll sitzt im Vorstand des TVBO. Auch dort wird der Auftrag an Lechleitner und das Grand Hotel Lienz verteidigt und ebenfalls erwähnt: „Bemerkenswert erscheint es uns auch, dass die Kritik an diesem Maßnahmenpaket nicht etwa von Osttirol aus geäußert wird, sondern von bestimmten Kräften außerhalb unseres Bezirkes auszugehen scheint.“

Zu guter Letzt meldete sich auch noch der Sillianer Bürgermeister Erwin Schiffmann als Obmann des Regionsmanagement Osttirol zu Wort. Auch er bemerkt zur Studienvergabe, „dass diese wohl nur in unserem nördlichen Landesteil, nicht aber in Osttirol selbst ‚umstritten‘ sein dürfte“ und will das Argument, dass ähnliche Studien bereits existieren, nicht gelten lassen: „Gerade in einem so abgelegenen Landesteil wie Osttirol muss es zulässig sein, besondere Standortfaktoren herauszuarbeiten und in die neue Gesundheitsstudie einfließen zu lassen. Nur auf bestehende Datenlagen zu verweisen, weist für unseren Bezirk keinen besonderen Innovationscharakter auf.“

Und hier die Originaldokumente rund um den „Aufreger“ Gesundheitsstudie zum Download:

Wir haben in einem einzigen Dokument alle Fakten gesammelt. Die Anfrage von „Fritz“, die Antwort von Landesrat Tilg, das Konzept der Gesundheitsstudie samt Kalkulation (sehr interessant) und den eigentlichen Stein des Anstoßes. Ins Rollen gebracht wurde die Diskussion nämlich ausgerechnet von der dem Land Tirol zuzurechnenden „Standortagentur“, die die Sinnhaftigkeit der Studie hinterfragt: „Der vorliegende Ansatz ist ein deskriptiver Ansatz und entspricht nicht den üblichen Kriterien einer wissenschaftlichen oder klinischen Studie. Über den gewählten Ansatz ist nur ein geringer Zugewinn an (publizierbaren) wissenschaftlicher Erkenntnis zu erwarten.“ Statt einer Studie wird empfohlen, sich die bestehende Literatur zum Thema genau durchzulesen.

Dokumente_Gesundheitsstudie_Osttirol

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13 Postings bisher
Weibsteufl vor 4 Jahren

Eine Aussage eines alten Professors, Gym Lienz: "Osttirol ist die Sakristei von Tirol".

Möchte ja nicht wissen, wieviel Geld in diverse Tourismusgebiete in Nordtirol gepumpt wird und von Osttirols Politiker hört ma keinen Mucks. Klar ist, dass im BKH Lienz immer schon "Kontakte" genutzt wurden und erwähnt muss jedoch sein, dass alle Parteien Listen von ausgeschriebenen Stellen erhalten und versuchen diese mit "Eigenen" zu besetzen um einen Informationsvorteil zu bekommen - also nichts Neues.

Das Grand Hotel ist optimal ausgestattet, Primar Lechleitner offensichtlich ein "Fachmann" und Osttirol braucht dringend eine Leitlinie, weil bis dato alle ihre eigene Suppe kochen. Und ganz ehrlich: € 150.000,-- Förderung ist ein Bagatelle, wenn ich mir so die ganzen Gemeindetempel anschaue.

Hoffe, dass diese Studie ernsthaft betrieben wird und Osttirol etwas großzügiger im Denken wird.

Leonhard vor 4 Jahren

Langsam und seit der Köll nicht mehr direkt in Innsbruck auf Mandatare Einfluss nehmen kann hinterfragt man auch beim Land alles, was irgendwie mit dem Köll zu tun hat. Ist auch gut so! Eine Gesundheitsstudie um mindestens 150.000 Euro in Zusammenarbeit mit einer Nobelabsteige und einem abgehobenen Arzt. So etwas wird die Lebensqualität im Bezirk steigern, die Arbeitslosenrate senken und die Abwanderung stoppen, da bin ich mir sicher. Kein Wunder, dass da einigen in Innsbruck etwas Spanisch vorkommt. Außer dem Tilg natürlich, für den ist alles korrekt ... eh klar.

Und die Osttiroler jammern fest weiter, wie schlecht es ihnen geht und wie benachteiligt sie werden, höchst skurril, welche Einstellung der Köll und seine Einverstanden-Nicker begünstigt haben.

auslaender vor 4 Jahren

Kein Wunder bei der engen Verstrickung von Politik und Gesundheitswesen. Gibt es in Tirol einen Primararzt ohne ÖVP Parteibuch? Es ist ja auch legetim dass für den Bruder von Gesundheitslanderat Tilg ein eigenes Primariat an der Klinik Innsbruck geschaffen wurde...

Pflanzerl vor 4 Jahren

Sollte die Bevölkerung hier tatsächlich schneller altern als anderswo auf der Welt, könnte dies durchaus zu Massenpanik und Entvölkerung führen ....

Was für ein Quargel!

fb vor 4 Jahren

@beobachter52: Mir geht es nicht um NEID sondern um eine Korrektness.

Im Falle KÖLL: Als Leiter? des BKH-Lienz vergibt er eine Studie an einen Primar des BKH-Lienz, zusätzlich agiert Köll noch im Vorstand des TVBO, also vile Fliegen auf einen Streich werden da getroffen.Es fragt sich nun, für wen hat Köll das MESITE herausgeholt, für das BKH???

Wieweit die Kosten für diese Untersuchung und ein eventuelles persönliches Honorar (Abgeltung über eine geleistete Arbeitszeit an der Studie) gerechtfertigt und/oder im vergleichbaren Rahmen sind vermag ich nicht zu beurteilen. Herr Lechleitner soll selbst al hinterfragen, für wen er das BESTE herausgeschlagen hat.

hoidanoi vor 4 Jahren

Wer nach den konkreten Kosten fragt, der sollte sich Seite 16 des Downloads beim Artikel ansehen. Dort schlüsselt man die Mittel auf. So schlagen prominent Radleihgebühren mit 20.000 zu Buche. Die fallen im Rahmen die Erforschung der gesundheitlichen Auswirkung des Gebrauchs des E-Bikes an. Der im Übrigen schon jetzt als positiv bewertet wird, doch dazu mehr unter Seite 13, "Urlaubsspezifische Bewegung." Die Lektüre passt zum 11.11. - Heiter geht's weiter. Landesrat Tilg offenbart in seiner Anfragebeantwortung (Seite 4 zur Frage 12) geographisch wie auch in Bezug auf das Raum-Zeit-Kontinuum für Osttirol Sensationelles: "Die Region schrumpft, die Bevölkerung altert schneller als in anderen Regionen." - Dieses bedrohliche Sezenario, das in Zukunft vielleicht sogar Physiker und Geologen aus Nah- und Fern nach Osttirol ziehen wird, gefährde die Finanzierbarkeit des BKH Lienz. Deshalb muss laut Tilg:" genau überlegt werden, wie Leistungen durch neue Zielgruppen genutzt und mitfinanziert werden können." Womit er zweifellos recht hat. Ganz abgeklärt fügt er an: "Eine wichtige Überlegung dabei spielt der Tourismus, über die Unfallchirurgie hinaus." - In der Studie wird leider nicht die stimulierende und gesundheitsrelevante Wirkung von Heiterkeit erhoben, quer durch alle Höhenlagen, vom Talboden bis zur Adlersruh. Vielleicht ließe sich dieser Aspekt noch in die Studie mit einflechten, ganz besonders unter Einbeziehung der schneller als anderswo alternden Bevölkerung. Es soll ihr Schaden ja nicht sein. - Die monetär heilsame Wirkung von Landesgeldern auf die Gebarung des BKH und aller Involvierter lässt sich erahnen. Und wenn mehr als diese davon profiteiern sollten, so sei's drum. In aller Freundschaft.

beobachter52 vor 4 Jahren

Neidgesellschaft! Anstatt froh zu sein, dass in Osttirol etwas weitergeht, wird sofort kritisiert und Neid geschürt! Wenn BR Köll irgendwie beteiligt ist, automatisiert sich diese Neidgesellschaft beinahe von alleine. Wenn ich auch mit einigem (vielem), was Bgm. Köll gemacht hat, nicht einverstanden bin (also für alle "Antworter": Ich bin kein Matreier und kein Köll-Freund), so muss man einfach seine Kompetenz, seine Verbindungen anerkennen und auch das viele, das er für Osttirol positiv gemacht bzw. initiiert hat! Wo wir (wirtschaftlich zB.) ohne diesen "Macher" wären, sollte jeder einmal nachdenken! Das Grand-Hotel Lienz ist nun einmal ein besonderer Betrieb, ein Vorzeigehotel und auch bei der medizinischen Betreuung. Dass dieses und auch Dr. Lechleitner da führend eingebunden sind, wird wohl eine Selbstverständlichkeit sein! Aufgabe der Gremien (und auch der objektiven Medien - sollte es diese noch geben) wird dann sein, zu überwachen, dass die Ergebnisse allen denen zukommen, die diese wünschen. Für die positive Entwicklung im Bezirk, für Arbeitsplätze, gegen die Bevölkerungsabnahme müssen wir gemeinsam etwas tun - und eine solche Initiative für Gesundheitstourismus ist eines davon! Nur mit den (sicherlich schönen) Ferienwohnungen in Virgen werden wir den Tourismus nicht beleben können! Also, bitte um mehr Objektivität, Weitsicht - und nicht um rein destruktive Arbeit, mit dem Ziel, politisches Kleingeld zu verdienen ....

bergfex vor 4 Jahren

Und wieder einmal ein super Beitrag von Gerhard Pirkner.

Die Studie kostet 200.000 Euro, ....................Sind dann wohl in "kleinere" Rechnungen aufgeteilt?

Bürgermeister Andreas Köll, ein enger Vertrauter Lechleitners und Obmann des Krankenhausverbandes.

Außerdem ist das Medical Center im Grand Hotel Lienz aufgrund seiner sportmedizinischen Ausstattung und Kompetenz… bestens geeignet, die geplanten Untersuchungen vorzunehmen.”

Wenn dieses Hotel nicht wäre, müssten diese Untersuchungen womöglich im Bezirkskrankenhaus Lienz gemacht werden. Da bekämen die die Kosten, das geht doch gar nicht. Wo der Hotelbesitzer ja so viel für die Stadt getan hat....oder war das umgekehrt????

........und auch die Entscheidungsgremien unseres Hauses sehen in der ‘Doppelfunktion’ überhaupt kein Problem, ........

Ich sehe da auch kein Problem. Das sind doch alles Menschen, die 2 / 3 / 4 / 5 / usw... Jobs haben, alle mit mind. 40 Wochenstunden. (nachrechnen) Ich glaube daß da div. Gelder besser verwendet werden könnten, nicht nur einem Einzigen zu gute kommen sollten. Und Herr Schiffmann muss natürlich seinem Parteikollege sofort zu Hilfe eilen.

.......“dass diese wohl nur in unserem nördlichen Landesteil, nicht aber in Osttirol selbst ‘umstritten’ sein dürfte” und will das Argument, dass ähnliche Studien bereits existieren, nicht gelten lassen:.........

Auch den Osttirolern stößt das sauer auf. Nur wurde bis jetzt alles geheim gemacht, das die Osttiroler ja nichts erfahren und dann vor vollendeten Tatsachen stehen.

SusiCat-frankfurt vor 4 Jahren

... ich seh schon: auch Österreich ist keine "Insel" mehr! Also seid wachsam, daß man Steuergelder sinnvoll einsetzt - aber bei 8,5Mill. Einwohnern ist die Möglichkeit solcher "Freunderlwirtschaften" mit Steuergeldern natürlich geringer als ich es in Deutschland (80Mill.) beobachte ... trotzdem: wenn ich "reif für die Insel" bin, ziehts mich nach Virgen - kein Grandhotel, keine Bergbahnen, keine Shoppingcenter, kein Wellnesstempel - sondern weiträumige unverbaute Natürlichkeit, glückliche kleine Kuhherden, "Wir sind Tirol-Milch" Höfe, Bauernlädchen, 50km Walkingspaß, gepflegter "Weg der Sinne", leckere Gasthöfe und reduzierte Nachtbeleuchtung ... Wir bevorzugen eine FEWO mit Solarenergieversorgung - leben am Tag und ruhen wenns dunkel wird ...

fb vor 4 Jahren

Es stellen sich einige Fragen: 1) Wieweit sind die Kosten dieser Studie belegbar, was ist persönliches Honorar, was eben andere Aufwände? 2) Wieweit ist die persönliche Arbeit des Herrn Primar nicht in der Tätigkeit, bezahlten Arbeitszeit des BKH-Lienz geleistet? Das sollte auch die Leitung des BKH interessieren. 3) Wurde im Vorfeld geklärt, wer könnte Nutznießer dieser Studie sein? Ich glaube mich daran zu erinnern, dass es da eine Eingangsuntersuchung geben wird, ist diese ausschlißlich in der Privatpraxis Lechleitner zu konsumieren? 4) Herziger Kommentar des TVBO: Diese Studie wurde schon lange vor Eröffnung des Grand Hotels geplant - gratuliere zur schnellen Umsetzung 5) Wurde ein Kostenvergleich erwogen oder worauf basiert die Förderung des Landes?

Resüme: Der umstand, dass gerade in einem kleinen Bezirk wie Osttirol jeder jeden kennt, jeder mit jedem was zu tun hat fördert offensichtlich die "Freunderlwirtschaft" und verhindert Objektivität. Leider keine Änderung in Sicht!

Hilda vor 4 Jahren

Alte Muster Herr Köll muss sich was Neues einfallen lassen. Die bestellten Wortspenden und der immer gleiche "Feind" (Nordtirol, Wien, ander Parteien,..) ziehen schon lang nicht mehr.

PrinzessinL vor 4 Jahren

Die leitenden Ärzte im Krankenhaus haben sehr oft eine solche Doppelfunktion ( Innere, Neuro...)

Anderen Ärzten wird es aber sehr schwer gemacht auch eine Doppelfunktion zu erhalten. Es wird nicht möglich gemacht bzw. nicht gestattet im Krankenhaus zu arbeiten und auch eine eigenen Praxis zu führen.

Auch deshalb verlassen viele GUTE Ärzte das BKH Lienz und gehen nur in eine Praxis. Leider! Sie fehlen dann aber im Krankenhaus sehr. Vor allem zur Ausbildung der Jungärzte.

osttirol20 vor 4 Jahren

kleiner tipp am rande: es sollte sich auch jemand mal die ganzen ander geldbeträge ansehen, die aus öffentlichen töpfen in lechleitners traum geflossen sind, beginnent bei dem förderpaket für das hotel - bin mir sicher, dass dies nicht die einzige unstimmigkeit im gesamten konzept ist