BORG zeigte Keramikkunst in der Spitalskirche

CERAMICS der Schüler des Kunstzweiges – Ideen und Emotionen aus Ton.

Bis zum 1. Adventsonntag waren in der Lienzer Spitalskirche gefühlvoll hergestellte Keramikobjekte von den BORG-Schülern des Kunstzweiges zu sehen. Drei Klassen beteiligten sich an dem Projekt unter dem Motto „Zeitgenössische Keramik“, auf das Direktor Ludwig Pedarnig besonders stolz ist, stehen seine „Künstler“ in der Regel doch eher im Hintergrund.

Zur Vernissage am Donnerstagabend sprach Professorin Maria Baumgartner von der Kunstuni Linz über die inhaltliche und thematische Annäherung von zeitgenössischer Keramik des Schulprojektes „Deforming Cups. Moving Vessels. Cutting Tubes“. Für Projektleiterin und Ausstellungsorganisatorin Helene Huemer, sie unterrichtet am BORG Lienz, fing das Abenteuer Keramik mit einer „Schlüssel-Schüssel“ in der Volksschule an. Die Leidenschaft des Handwerks war für sie auch der Motor, sich Wissen und Können anzueignen. Das Besondere an der Arbeit ist für Huemer, eigene Ideen und Emotionen durch Ton eine Form zu geben. In die gleiche Kerbe schlagen auch die Schülerinnen und Schüler: „Jedes Objekt ist total persönlich und eigen – hässliche Sachen gibt es eigentlich nicht!“ Und manche würden sogar ihre Stifte weglegen, um sich ganz der brennbaren Masse hinzugeben.

Die Schüler widmeten sich allerdings nicht nur der Aufbautechnik, Serienproduktion und Plattentechnik, sondern griffen auch zur Füllfeder und schrieben zu jedem Ausstellungsstück einen eigenen Text. Passend zu den modernen Gefäßen und Figuren sorgte ein Querflötentrio mit zeitgenössischer Musik für den stilgerechten Rahmen. Die jungen Künstler zeigten nicht nur ihre kreative Seite, sondern überzeugten auch mit ihrem sozialen Verständnis. Die Erlöse aus dem Buffet wandern nicht in die Klassenkasse sondern direkt zu Jalimo nach Afrika.

Slideshow: Michael B. Egger

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