Adventkalender Lienz: Das neunte Fenster

Franz Walchegger: „Auferstehung“, Kohle auf Papier, 12,5 x 11,5 cm

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Franz Walchegger: „Auferstehung“, Kohle auf Papier, 12,5 x 11,5 cm

Über den Künstler:  1913 Geboren am 1. April in Lienz 1928 Beginn der Lehrjahre als Maler und Anstreicher in Lienz. 1933 Besuch der „Mal- und Zeichenschule Toni Kirchmayr“ in Innsbruck. 1935 Studium der Malerei bei Prof. Wilhelm Dachauer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, erste Freskoaufträge in Lienz. 1940 Einberufung zur Luftwaffe (deutsche Wehrmacht) – Kriegsmaler – Besuch der „Meisterklasse Prof. Ferdinand Andri“ während der Kriegsurlaube. 1941 Diplom zum Akademischen Maler 1941 Wandbilder in Ölmütz/CSSR und Bitsch/Saarbrücken – 1. Ausstellungen dortselbst – neuerlicher Kriegseinsatz – Gefangenschaft. 1945 Neuer Start als freischaffender Künstler in Lienz, Mitbegründer und Obmann des Osttiroler Künstlerringes. 1946 Teilnahme an Ausstellungen in Lienz – neue expressive Malweise neben stilistischem Einfluss von Egger-Lienz. 1951 Ausstellung im Wiener Künstlerhaus – Obmann des neugegründeten „Osttiroler Künstlerringes“ in Lienz. 1952 Porträtauftrag „Die Lienzer Bürgermeister“ für das Rathaus in Lienz 1955 Anfänge einer neuen Maltechnik 1956 Ausstellungsbeteiligung in Lienz und Innsbruck/Kunstpavillon – Monumentalfresko „Das Leben“, Lienz, Alleestraße 12. 1957 erwirbt das Haus vom Berliner Maler Prof. Franz Eichhorst in Matrei i.O. und richtet dort sein Atelier ein, Eheschließung mit der Lehrerin Johanna Brzotovsky. 1958 Profilierung als Freskant – böswillige Zerstörung seines Freskos an der „Bachkapelle“ in Matrei in Osttirol. 1959 Exkurs in den Kubismus und die Abstraktion- Gründungsmitglied der Galerie „Synthese“ in Wien. 1964 Kollektivausstellung in Lienz – Rückkehr zur gegenständlichen Malerei bei größter Reduktion des Dargestellten (Blumen- und Maskenbilder, Bindertechnik). 1965 Romreise – Tod durch Herz- und Kreislaufversagen am 26. November im Landeskrankenhaus Klagenfurt. Bis zu seinem Tod am 26. November 1965 in Klagenfurt verbrachte er die meiste Zeit in Matrei. Seine Arbeiten reichen von der Historienmalerei bis hin zur abstrakten europäischen Gegenwartskunst des 20. Jhdts. Er gehört neben Weber Tyrol und Arthur Nikodem zu den Pionieren der Nachkriegskunst in Tirol. Seine Werke waren zeitweilig von Egon Schiele, Josef Dobrowsky und Albin Egger-Lienz beeinflusst, wobei sein Name ohne weiteres neben Egger-Lienz genannt werden kann, wenn es um die Kunst des 20. Jahrhunderts geht. ____________ Im Sommer 2013 kuratierte Kunsthistorikerin Eleonara Bliem-Scolari die große Walchegger-Retrospektive auf Schloss Bruck in Lienz. Aus diesem Anlass gab sie Dolomitenstadt gemeinsam mit dem Künstler Lois Salcher ein Interview, das Rudi Ingruber führte. Hier ist der Walchegger-Beitrag aus der Sommerausgabe unseres Dolomitenstadt-Magazins: Und hier gibt es die Adventkalenderbilder 2013 im Überblick.

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