Weisskopf gewinnt Tyrolia Tour H 2000 in Lienz

Der Kaderläufer aus Prägraten siegte in 18.34 Minuten. Bernsteiner schnellste Dame.

Knapp 90 LäuferInnen nahmen die unterste Sektion der H2000 in Angriff.
Knapp 90 LäuferInnen nahmen den Hochstein in Angriff.

Am Samstag, 14. Dezember, dem 3. Tag des „Austria Skitourenfestivals“, ging der sportliche Höhepunkt der neu konzipierten Veranstaltung auf dem Lienzer Schlossberg über die Bühne, der „TYROLIA TOUR H 2000“-Lauf . Dort, wo in zwei Wochen die alpinen Weltcupläuferinnen beim Riesentorlauf und Slalom hinunter müssen, ging es für die rund 90 StarterInnen heute bergauf. Für Spitzenläufer war die Tour zur Thenius-Büste am Speicherteich und ins Ziel bei der Moosalm ein Sprint, den der Osttiroler Weltcupstarter Martin Weisskopf als Schnellster hinter sich brachte.

Auf der pickelharten Weltcuppiste waren fast ausschließlich erfahrene Tourengeher zu sehen.
Auf der pickelharten Weltcuppiste waren überwiegend erfahrene Tourengeher zu sehen.
Der „TYROLIA TOUR H 2000“-Lauf war eines der ersten Rennen im offiziellen ASKIMO-Kalender. Der Bewerb lief auch unter dem Titel „Alfred Thenius“-Gedenkrennen und sollte an eine der Ikonen in Osttirols Tourismusentwicklung erinnern. Thenius war maßgeblich an vielen infrastrukturellen Projekten rund um die Themen Skisport, Wandern und Radsport beteiligt. 350 Höhenmeter von der Talstation Hochstein mussten die Skitourenläufer bis zum Wasserspeicher oberhalb der Moosalm absolvieren. Danach folgte die kurze, aber rasante Abfahrt ins Ziel bei der Moosalm.
Die Schnellsten: Martin Weisskopf und Heidi Bernsteiner. Fotos: Expa/Gruber
Die Schnellsten: Martin Weisskopf und Heidi Bernsteiner. Fotos: Expa/Gruber
Der 23-jährige Martin Weisskopf aus Prägraten resümiert: „Die Weltcuppiste war extrem steil und pickelhart. Das Rennen war kurz aber verdammt intensiv“. Weisskopf ist Mitglied des österreichischen Nationalteams und konzentriert sich seit dieser Saison ausschließlich auf internationale Wettkämpfe. „Ich habe mich dazu entschieden, den Beruf beiseite zu legen und mich voll auf diesen Sport zu konzentrieren.“ Seine Zeit betrug 18:34 Minuten. Schnellste Dame wurde die Pinzgauerin Heidi Bernsteiner mit einer Zeit von 25:17 Minuten.
Bei der Siegerehrung am Abend wurden auch die Mittelwert-Sieger geehrt.
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