„Gemma Krippele schaugn“ in Tristach

Mit Keksen, Glühwein und Apfelpunsch enthüllte Tristach eine lebensgroße Krippe.

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Eine Krippe mit der Heiligen Familie in Lebensgröße – zu sehen im Libiseller-Garten neben der Ortner-Mühle. Foto: Grafik Zlöbel

Die Kindheitserinnerungen von Projektleiterin Christine Joast an das „Krippele schaugn“ waren Auslöser für die lebensgroße Krippe, die am Freitag, 13. Dezember, in Tristach enthüllt wurde. Echt sind die Figuren nicht nur was die Größe anbelangt, sondern auch hinsichtlich der Ausstattung: Das Grundgerüst fertigte Joasts Bruder Helmut Prünster aus Eisen, die Kleidung nähte Christine Joast selbst und für eine möglichst authentische Haarpracht von Josef und Maria sorgen Echthaarperücken. Was wie ein „Stall“ aussieht, wurde zu einem solchen umfunktioniert: Das kleine Häuschen ist in Wirklichkeit eine Verkaufsbude und die jetzige Rückwand den Rest des Jahres über ein Tresen.

An der Fertigung der Krippe wurde das ganze Jahr gefeilt; Freunde, Verwandte, Bekannte und die Gemeinde Tristach unterstützten Christine Joast bei der Verwirklichung. Für die richtige Stimmung bei der Enthüllung im „Libiseller-Garten“ sorgte ein Krippenspiel, dessen junge Akteure allesamt der Kälte trotzten, musikalisch untermalt wurde der Abend von den „Tristacher Sängern“, der Weihnachts-Bläsergruppe Tristach, dem Volksschulchor und den Helferinnen des Kirchenchors. Als süßes Schmankerl gab es für die Anwesenden Kekse, Glühwein und Apfelpunsch. All jenen, die an der Krippe vorbeikommen, wünscht Christine Joast ein kurzes Innehalten und eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit.

Einige Eindrücke des Abends festgehalten von Grafik Zlöbl in unserer Bildgalerie:

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1 Posting bisher
osttiroler-in vor 4 Jahren

Liebe Christine! Es war wirklich eine nette Eröffnung. Ich gratuliere dir und deinen Helfer/innen zum gelungen Projekt. Danke! Es ist immer wieder schön an, der Krippe vorbeizugehen.