Lienzer Eislöwen waren in Klagenfurt chancenlos

Beim Auswärtsspiel des UEC Lienz gegen Tarco Klagenfurt gaben die Wölfe von Beginn den Ton an. Man wollte die vorwöchige Niederlage gegen Huben unbedingt ausmerzen und griff dafür erstmals in dieser Saison auf Ex-Bundesliga-Crack Harald Ofner zurück. Bei den Lienzern gab Alexander „Cece“ Czechner nach seinem Mittelhandknochenbruch sein Comeback.

Die Eislöwen verteidigten mit Mann und Maus und Keeper Markus „Magic“ Köfele hexte wie in seinen besten Tagen. Knapp vierzehn Minuten konnten die Schützlinge von Trainer Jiri Broz einen Gegentreffer verhindern.

Dann schlug es binnen zwanzig Sekunden gleich zweimal im Lienzer Kasten ein. Manuel Ferrara und Heiko Ofner brachten die Wölfe mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Überhaupt war die Einserlinie der Hausherren kaum zu halten und kurz vor dem Drittelende stellte Manuel Ferrara auf 3:0.

Auch das zweite Drittel war geprägt von einer eindeutigen Überlegenheit der Hausherren. Die Eislöwen kamen mit dem hohen Tempo der Klagenfurter überhaupt nicht zurecht und hatten es lediglich Markus Köfele zu verdanken, dass es nach gespielten 40 Minuten „lediglich“ 6:0 stand. „Magic“ entschärfte die tollsten Einschussmöglichkeiten der Hausherren und war der mit Abstand beste Lienz Akteur an diesem Abend.

Im Schlussabschnitt gelang den Tarco Wölfen lediglich ein weiterer Treffer, ansonsten fanden sie in Markus Köfele bzw. in dem in der 50. Minute eingewechselten Dominik Tiefnig ihre Meister.

In einer äußerst fair geführten Partie, es gab insgesamt lediglich acht Strafminuten, mussten die Eislöwen die Überlegenheit des Titelfavoriten aus Klagenfurt neidlos anerkennen und mit einer 7:0 Niederlage im Gepäck die Heimreise nach Osttirol antreten.

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