Eislöwen verlieren in Spittal unglücklich 5:4

Am Dreikönigstag standen die Lienzer Eislöwen vor einer sehr schweren Aufgabe. Als Gegner wartete diesmal auswärts der Tabellenzweite aus Spittal/Drau. Trotz eines weiteren Ausfalles, Daniel Marx fällt ebenso wie Manuel Winkler für den Rest der Saison aus, wollten die Schützlinge von Trainer Jiri Broz unbedingt Revanche für die 4:7 Heimniederlage nehmen.

Und die Eislöwen starteten wie aus der Pistole geschossen in dieses Spiel. Bereits nach 44 Sekunden brachte Daniel Wernisch die Dolomitenstädter mit 0:1 in Führung.

Gestützt auf einen großartigen Keeper Markus „Magic“ Köfele überstanden die Dolomitenstädter anschliessend zwei Unterzahlspiele und stellten nach zehn Minuten auf 0:2. Oldboy Alexander „Cece“ Czechner, der speziell im ersten Abschnitt eine tolle Partie spielte, bediente Captain Philipp Resei ideal. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und bezwang Spittal Keeper Felsberger. Drei Minuten vor dem Drittelende gelang „Cece“, der einen Abpraller nach einem Schuss von Thomas Pfeffer verwertete, sogar das 0:3.

Im zweiten Drittel hatten die Eislöwen die grosse Chance auf den vierten Treffer, denn Spittal Verteidiger Orzetek musste mit einer 2 + 2 Minuten Strafe in die Kühlbox. Doch es kam ganz anders, denn in nummerischer Unterlegenheit verkürzte Kristian Kravanja auf 1:3. Dies war der Startschuss zu einer Spittaler Drangperiode. Daniel Kudler und Rainer Kleinfercher besorgten binnen einer Minute den 3:3 Ausgleich. Aber die Eislöwen schlugen nur 37 Sekunden später zurück. Michael Schneider nützte einen Fehler in der Spittaler Hintermannschaft eiskalt aus und brachte die Lienzer in der 31. Minute mit 3:4 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Gerade einmal 50 Sekunden waren gespielt, als die Hausherren den neuerlichen Ausgleich erzielen konnten. Martin Lauritsch erzielte das 4:4. Danach war Spittal zwar optisch überlegen, hatte aber bei den blitzschnellen Konterangriffen der Eislöwen immer wieder alle Hände voll zu tun.

Die Entscheidung fiel 55 Sekunden vor der Schlusssirene. Paul Spittau nützte ein Powerplay und sorgte mit seinem Treffer für einen 5:4 Erfolg für den EC SV Spittal. In dieser Aktion musste Keeper Markus „Magic“ Köfele nach seiner zweiten zehnminütigen Disziplinarstrafe vom Eis und durch Dominik Tiefnig ersetzt werden. Aber alle Bemühungen der Eislöwen doch noch den Ausgleich zu erzielen waren vergebens und so musste man mit einer bitteren Niederlage im Gepäck die Heimreise nach Osttirol antreten.

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