Schulpartnerschaft zwischen Gym Lienz und Bruneck

„Nach den Sternen“ griffen SchülerInnen bei einem Projekt mit Schwerpunkt Astrophysik.

Equipment-Telescope
Berufsschüler bauten sie, Schüler und Lehrer der Astronomiegruppe richteten sie ein – jetzt dient die Almhütte nahe Bruneck als Sternwarte. Foto: Christof Wiedemair

Initiiert von Direktorin Ursula Strobl kooperieren die Gymnasien in Lienz und Bruneck regelmäßig im Rahmen grenzüberschreitender naturwissenschaftlicher Projekte. Schwerpunkt der diesjährigen fünften Auflage dieser Zusammenarbeit war die Astrophysik. Um den Sternen „näher“ zu kommen und die Materie nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch kennenzulernen, fuhren 18 SchülerInnen der 7c Klasse des Lienzer Gymnasiums am 9. Januar nach Bruneck, um von einer Almhütte vor Ort die Sterne zu beobachten.

Gebaut wurde die nahe Bruneck gelegene Hütte von Berufsschülern, Schüler und Lehrer der Astronomiegruppe richteten sie so ein, dass sie nun als Sternwarte dient. Abseits von sogenannter Lichtverschmutzung warf die 7c Klasse von dort aus einen Blick auf Planeten, Sterne und „Nebel“. Die Faszination für den Mond und dessen einzelne Krater, Gebirgszüge und sogar Schattenwürfe soll dabei keinen Abbruch gefunden haben.

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18 Schülerinnen und Schüler der 7c des BG/BRG Lienz machten sich samt zwei Lehrpersonen auf den Weg, um in Bruneck den Sternen „nahe“ zu sein. Foto: Patricia Kügler

Um einen sportlichen Aspekt miteinzubeziehen, wanderten die Schülerinnen und Schüler nicht nur zu Fuß zur Sternwarte, sondern konnten die Wartezeit bis zur Dämmerung mit dem Aufstieg zu einer Brunecker Almhütte und anschließendem Rodeln zur Sternwarte verkürzen. Begleitet wurde die Klasse von den Lehrpersonen Patricia Kügler und Thomas Papst, die sich schon jetzt auf den Gegenbesuch der SchülerInnen mit ihren Begleitpersonen aus Bruneck freuen.

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1 Posting bisher
Churchill vor 5 Jahren

Coole Sache! Astrophysik ist ein höchst spannendes Thema und es ist toll, wenn junge Leute möglichst früh dafür begeistert werden. Vielleicht ist ja ein künftiger Nobelpreisträger darunter (auch wenn die Nobelpreisträger meist eher aus dem Bereich der theoretischen oder experimentellen Physik kommen)