Tschechen triumphieren beim 40. Dolomitenlauf

Petr Novak unangefochten Sieger vor Landsmann Martin Koukal. Slideshow!

An der Spitze des erfolgreichen tschechischen Teams: Petr Novak, Sieger beim Dolomitenlauf 2013. Fotos: Expa/Gruber
An der Spitze des erfolgreichen tschechischen Teams: Petr Novak, Sieger beim Dolomitenlauf 2014. Fotos: Expa/Gruber

Der Dominator des 40. Dolomitenlaufes, der zum FIS Marathon Cup und zum World Loppet zählt, war der Tscheche Petr Novak. Der Zweite des letzten Marathon Cups in La Sgambeda setzte sich rund 27 Kilometer nach dem Start von einer kleinen Spitzengruppe ab und lief nach anspruchsvollen 495 Höhenmetern einem ungefährdeten Sieg entgegen. Die Verlierer des Tages waren vor allem die italienischen Langläufer: Der Dreifachsieger Fabio Santus belegte vor seinen Landsleuten Alan Martinelli und Olympiasieger Cristian Zorzi den siebenten Platz.

Von den österreichischen Läufern schaffte keiner im international top-besetzten Feld den Sprung in die Top-20. Christian Eberharter verwies im Zielsprint ÖSV-Kaderläufer Aurelius Herburger auf den 24. Platz. „Durch den vielen Neuschnee war es ein hartes und langsames Rennen. Aber ich bin ganz zufrieden mit meiner Leistung“, sagte Eberharter. Auch der 25-jährige Herburger aus Vorarlberg war mit seiner Leistung zufrieden: „Es war nicht mehr drin in diesem Top-Feld.“ Pech hatte ÖSV-Athlet Markus Bader, der Opfer einer falschen Skiwahl wurde und den 36. Platz belegte: „Bis Kilometer 20 war ich in der Spitze, dann ging gar nichts mehr. Leider habe ich mich am Ski vergriffen, es wäre heute mehr möglich gewesen.“

Der 31-jährige Petr Novak feierte heute in Obertilliach seinen ersten Triumph im FIS Marathon Cup: „Es ist super gelaufen und auch das Material war perfekt. Obwohl ich bei der ersten Abfahrt wegen des vielen Schnees gestürzt war, konnte ich wieder zur Spitze aufschließen. In der zweiten Rennhälfte habe ich gewusst, dass ich heute gewinnen werde. Für mich ist das ein riesengroßer Erfolg.“

Bei den Damen jubelte die Finnin Riitta-Liisa Roponen, die auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi starten wird, über ihren ersten Triumph beim Dolomitenlauf. Sie verwies die Russinnen Julia Tikhonova und Olga Rotcheva auf die Plätze. Beste Österreicherin wurde Barbara Rohrmoser-Knapp als 20.

Auch auf der 20-Kilometer-Strecke gab es einen tschechischen Doppelsieg: Wie gestern im Classicrace gewann Jiri Rocarek auch heute im freien Stil. Er verwies seinen Teamkollegen und Landsmann Viktor Novotny nach einer Laufzeit von 53:46 Minuten um drei Sekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Deutsche Andreas Katz. Als bester Österreicher landete ÖSV-Kaderläufer Kevin Plessnitzer auf dem vierten Platz. Bei den Damen gab es durch Julia Belger und Alexandra Svoboda einen deutschen Doppelsieg. Beste Österreicherin wurde Cäcilia Ladstätter-Veiter aus dem Defereggental als Achte.

 Alle Ergebnisse auf einen Blick.

Slideshow: Expa/Michasel Gruber

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