Unterlegene Eislöwen, triumphierende Eisbären

Am Mittwoch, 22. Januar, standen gleich zwei Division 1 Spiele der Kärntner Liga auf dem Programm: Die Lienzer Eislöwen spielten gegen die Toblacher „Icebears“ und die Hubener „Eisbären“ traten gegen den EHC Althofen an:

Die „Eislöwen“ kämpften tapfer, mussten sich dem Tabellenführer Toblach jedoch mit 0:6 geschlagen geben

Mit einer Rumpfmannschaft traten die Lienzer Eislöwen die Fahrt nach Südtirol an, wobei insgesamt sechs Stammspieler diesmal nicht zur Verfügung standen.

 In der wunderschönen Eisarena in Toblach wartete der Tabellenführer der Division 1, die „Icebears Toblach“, auf die Dolomitenstädter. Die Hausherren, die heuer erstmals in Kärnten mitspielen, waren vollkommen auf einen Sieg eingestellt, um damit weiter die Chance auf den ersten Platz nach dem Grunddurchgang zu wahren. Von Anfang an waren die Toblacher die spielbestimmende Mannschaft. Doch mit enormem Kampfgeist und einem überragenden Markus „Magic“ Köfele im Tor konnten die Lienzer vorerst einen Gegentreffer verhindern. Die Eislöwen erkämpften sich im wahrsten Sinne des Wortes „das Glück des Tüchtigen“, denn in einigen Situationen ging der Puck nur haarscharf am Lienzer Kasten vorbei. Mit einem torlosen Unentschieden ging es damit in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt bot sich den Besuchern ein ähnliches Bild. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich vor dem Lienzer Gehäuse ab, doch die Toblacher konnten vorerst den Lienzer Defensivriegel nicht knacken. Die Mannschaft der Eislöwen, die diesmal nur aus zehn Feldspielern bestand, bot einen vorbildlichen Einsatz und wehrte sich mit Leibeskräften. Und beinahe wäre den Lienzern der Lucky Punch gelungen. Daniel Wernisch hatte nach 30 Minuten den Führungstreffer am Schläger, konnte aber nur auf den Toblacher Keeper zufahrend, diesen nicht bezwingen.

Nur fünf Minuten später hatten die Toblacher erstmals Grund zum Jubeln: Matthias Rehmann stellte auf 1:0. Knapp eine Minute später erhöhte Andrea Rezzadore auf 2:0 und Klaus Volgger gelang kurz vor dem Ablauf des zweiten Drittels das vorentscheidende 3:0. Auch im Schlussabschnitt legten die Toblacher gleich fulminat los und Andrea Rezzadore, Fabio Alvera und Felix Oberrauch sorgten binnen fünf Minuten für drei weitere Treffer. Die Lienzer kämpften aber unverdrossen weiter und konnten mit viel Kampfgeist weitere Treffer verhindern.

Trotz der klaren Niederlage können die Eislöwen auf diese Leistung aufbauen und hoffen am Samstag, 25. Januar, gegen das Carinthian Team nach acht Niederlagen in Folge wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren. Bei der Wahl zum Spieler des Abends wurde UEC Lienz Keeper Markus „Magic“ Köfele auf Seiten der Osttiroler ausgezeichnet. Ein großes Lob gelte es auch für den Osttiroler Head Referee Daniel Mair, der sein erstes Spiel in der Division 1 als Hauptschiedsrichter souverän über die Bühne brachte, auszusprechen, wie unser Sportredakteur Peter Strohmayer betont.

Hubener „Eisbären“ triumphieren mit 12:2 über den EHC Althofen

Im Nachtragspiel gegen den EHC Althofen trafen der Meister und Vizemeister des Vorjahres aufeinander, und von Beginn an zeigten die Hubener Eisbären wieder ihre Krallen. Nach fünf Minuten führten die Heimischen durch Tore von Christian Unterlercher und Johannes Warscher bereits mit 2:0, und knapp nach Halbzeit des ersten Drittel erhöhte Martin Pewal auf 3:0. Bei den Gästen gelang Gerald Lungkofler noch der erste Treffer zum Pausenstand von 3:1, und dadurch keimte wieder Hoffnung auf.

Im zweiten Spielabschnitt machten die Eisbären aber gleich wieder Dampf, und konnten durch Treffer von Johannes Warscher und Alexander Riepler den Vorsprung um zwei Tore erhöhen. Silvio Jakobitsch brachte den EHC Althofen wieder einen Treffer näher, doch die Eisbären ließen an diesem Tag nicht locker, und machten durch weitere Volltreffer von Christian und Martin Unterlercher, sowie Martin Pewal eigentlich schon im zweiten Drittel alles klar.

Im Schlussabschnitt glaubte jeder, dass der UECR Huben etwas zurückstecken würde, doch man hatte sich getäuscht. Dreimal Robert Trojer und einmal Alexander Riepler erhöhten das Score noch zum Endstand von 12:2.

Alles in allem war das Match ein sehr flott geführtes Spiel, sobald der UECR Huben etwas Tempo herausnahm, wurden auch die Gäste gefährlich. Als die Hausherren jedoch Konsequenz zeigten, hatte der EHC Althofen wenig Gegenwehr zu bieten.

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