Sonnenuhren als Attraktion für Sonnendörfer

Kinder der Volksschulen Grafendorf und Thurn basteln Zeitmesser aus Ton.

Schon seit Herbst 2013 läuft eine Partnerschaft zwischen den Osttiroler Volksschulen und Kindern aus Santo Stefano di Cadore in Belluno. „Es geht um Wissens- und Erfahrungsaustausch der Gebiete Lienz und Belluno, aber auch um einen sozialen Austausch im Kinder- und Jugendalter“, erklärt Gina Streit, Projektmanagerin für Interreg-Projekte des Osttiroler Regionalmanagements. Der gemeinsame Erhalt und der Schutz des Natur- und Kulturerbes ist dabei die inhaltliche Klammer und weil es in jeder Kultur Sonnenuhren gibt, stellen sie ein verbindendes Element dar.

„Als ich die Anfrage aus Italien mit dem Stichwort ‚Sonnenuhren’ erhalten habe, dachte ich sofort an die Sonnendörfer – gleich konnte ich Stefan Schrott, den Schulleiter der Volksschulen Thurn und Gaimberg vom Projekt überzeugen“, berichtet Streit. Der Schulleiter selbst will vor allem von der Vernetzung und dem Austausch der Schulen profitieren. „Neben Sonnenuhren werden von den Kindern auch Wissen und Freundschaften hergestellt“, ist Schrott überzeugt.

Die Kinder verschaffen sich unter anderem durch Ausflüge, Recherchen und Bastelarbeiten einen Überblick über das Thema. Außerdem ist ein „Sonnenuhrenweg“ von Gaimberg nach Thurn geplant. Dort kann man das spannende Thema hautnah erleben und erwandern. Am Donnerstagnachmittag legten die Volksschulkinder in Gaimberg Hand an und bastelten Sonnenuhren aus Ton. Hilfe holten sich die jungen Forscher bei Sonnenuhrenspezialist Henry Stocker und bei der Keramik-Künstlerin Margarethe Oberdorfer. Wir waren dabei und haben eine Bildstrecke mitgebracht.

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