Perfekte Verhältnisse beim 10. Compedal Tourenlauf

56 Renn- und 88 Hobbyläufer beim Jubiläumsrennen in Assling.

Bevor es auf die Schispur ging, mussten die Athleten einen Fußmarsch vom Vitalpinum Richtung Kirche St. Korbinian hinlegen. Nach drei Minuten Asphalt schnallten sich die Teilnehmer allerdings die Skier an und der Krimi um die Podestplätze begann. Auf dem Weg nach Assling matchten sich von Beginn an die Topfavoriten Roberto De Simone und Paul Innerhofer aus Italien mit Local Hero, Daniel Aschbacher aus Sillian. Mit Fortdauer des Rennens gelang es De Simone sich von der Spitze abzusetzen – Aschbacher setzte sich am 2. Platz fest.

Das Siegerpodest der Herrenwertung, v.l. Daniel Aschbacher, Roberto De Simone und Paul Innerhofer. Foto: Brunner Images
Das Siegerpodest der Herrenwertung, v.l. Daniel Aschbacher, Roberto De Simone und Paul Innerhofer. Foto: Brunner Images

Den Asslinger Wildpark, wo die Hobbyläufer schon auf den Startschuss warteten, steuerte der führende Italiener unter tosendem Applaus als Erster an. Von dort aus waren noch 620 Höhenmeter über die Compedal-Bergstation zum Koster Hüttl zu bewältigen, ehe es über den Forstweg 1,5 Kilometer und 140 Höhenmeter talwärts zum anschließenden Schlussanstieg über 60 Höhenmeter zum Ziel bei der Compedal Skihütte ging. Auf diesem rettete De Simone seinen Vorsprung von neun Sekunden gegenüber dem Osttiroler Aschbacher vom „La Sportiva Mountain Attack Team“ mit einem Streckenrekord von 00:59:48,76 ins Ziel. Als Dritter beendete der Südtiroler Paul Innerhofer die Konkurrenz.

Auch in der Damenwertung setzte sich mit Stefanie de Simone eine Italienerin an die Spitze. Mit ihrer Zeit von 01:21:20 und einem Vorsprung von 2 Minuten verwies sie ihre Konkurrentinnen Marlene Weissensteiner und die Matreierin Barbara Presslaber klar auf die Ränge. Weiters konnte Manuel Seibald vor Christian Bachmann und Jakob Britz die Junior-Klasse der Herren für sich entscheiden. Mit weniger Druck gingen die 88 Teilnehmer der Hobbywertung an den Start – der Gewinner wurde anhand einer Durchschnittszeit ermittelt. Den Siegerpokal nahm Lukas Peintner vor Martin Mairer und seinem Bruder Thomas Peintner entgegen.

Das offizielle Ergebnis vom Jubiläumslauf steht hier zum Download. Die Slideshow hat uns Philipp Brunner mitgebracht.

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