Verbindung Helm-Haunold als konkrete Vision

Zwischen den Pustertaler Skigebieten soll man in Zukunft schischaukeln können.

In Zukunft sollen Wintersportler auch mit Ski und Snowboard vom Helm zum Haunold fahren können. Foto: Sextner Dolomiten AG
In Zukunft sollen Wintersportler auch mit Ski und Snowboard vom Helm zum Haunold fahren können. Foto: Sextner Dolomiten AG

Wer zwischen den beiden Skigebieten Helm und Haunold verkehren möchte ist auf „Öffis“ angewiesen. Derzeit verkehrt nur ein Bus – in Planung ist aber auch eine Zugverbindung mit direkten Haltestellen an den jeweiligen Bergbahnen.

Dem Südtiroler Nachrichtenportal salto.bz zufolge hat der Innichner Gemeinderat nun auch eine Liftverbindung zwischen den Skigebieten Helm und Haunold abgesegnet. Insgesamt zwölf Mandatare – elf der Südtiroler Volkspartei und ein Freiheitlicher stimmten für das Projekt. Die Liftverbindung werde nicht unmittelbar realisiert, sondern sei als langfristige Vision zu sehen, beteuern die Verfechter der Schischaukel.

Gegen die Liftverbindung stimmte geschlossen die Bürgerliste Innichen. Ihren Mandataren geht es vor allem um das Wasserschutzgebiet und die Biotope, die das Projekt gefährden könne. Um falschen Entscheidungen vorzubeugen, wünscht sich die Bürgerliste eine Bürgerbefragung. Auf Anfrage von dolomitenstadt.at wollte sich die SVP Innichen dazu nicht äußern.

Haunold-Helm ist nicht das einzige umstrittene Projekt der Sextner Dolomiten AG – Schon im Sommer sorgten die abrupte Abrodung eines Waldes und die darauf folgende Demonstration in Sexten für Aufruhr.

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