Huben schlägt Toblach 3:2 im zweiten Halbfinale

Zu Hause glichen die Eisbären in der Best-of-Three Serie aus. 

Die Eisbären aus Huben und Toblach stehen zurecht im Halbfinale, das bewiesen beide Mannschaften in einem schnellen, dynamischen Spiel am 15. Februar im Hubener Eisstadion. Die Hausherren kamen zunächst durch schnell vorgetragene Konterangriffe immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. In der 4. Minute hatte Robert Trojer nach Zuspiel von Alexander Riepler die erste Möglichkeit, scheiterte aber am Keeper der Südtiroler. Nur 120 Sekunden später war es dann soweit. Martin Pewal brachte den UECR nach tollem Zuspiel von Johannes Warscher mit 1:0 in Führung.

Bei Huben-Keeper Valtiner war auch in diesem Spiel für die Gegner oft Endstation. Fotos: Brunner Images
Bei Huben-Keeper Valtiner war auch in diesem Spiel für die Gegner oft Endstation. Fotos: Brunner Images

Toblach überzeugte vor allem in eisläuferischer Hinsicht, scheiterte vorerst jedoch an Thomas Valtiner im Kasten der Iseltaler. Auch zwei Powerplay Möglichkeiten konnten die Südtiroler nicht nützen. Im Mitteldrittel boten beide Mannschaften den 400 Besuchern – darunter rund 70 Toblacher Fans – Eishockey vom Allerfeinsten.

In der 36. Minute hatten die Gäste erstmals Grund zum Jubeln. Huben-Akteur Alexander Payr hatte sich im Zweikampf mit einem Südtiroler verletzt und blieb auf dem Boden liegen. Schiedsrichter Jamnig unterbrach das Spiel nicht und der wohl beste Akteur im Dress der Südtiroler, Matthias Rehmann, nützte die kurzfristige Verwirrung bei den Iseltalern und bezwang Thomas Valtiner zum 1:1.

Als dann auch noch kurz danach der Hubener Keeper eine zwei Minuten Strafe ausfasste, drohte das Pendel zu Gunsten der Gäste auszuschlagen. Doch mit enormem Kampfgeist verhinderten die Hausherren Schlimmeres und so ging es mit einem 1:1 Unentschieden in das Schlussdrittel.

Kurz nach Wiederbeginn gab es den nächsten Aufreger. Ein Hammer von der blauen Linie eines Hubener Verteidigers schlug nach Meinung zahlreicher Besucher im Toblacher Gehäuse ein, doch nach Ansicht des Unparteiischen knallte der Puck lediglich an die Latte und er gab den Treffer nicht.

Eine unnötige 2-Minuten-Strafe gegen die Iseltaler sorgte für die erstmalige Führung der Toblacher. Andrea Rezzadore nützte die nummerische Überlegenheit und stellte in der 48. Minute auf 1:2. In den folgenden Minuten gaben die Gäste mächtig Gas und wollten unbedingt den vorentscheidenden dritten Treffer erzielen. Doch mit Entschlossenheit, Kampfgeist und einem bärenstarken Thomas Valtiner im Tor blieben die Hubener weiter im Spiel.

Am Ende hatten die Hubener Eisbären allen Grund zum Jubeln.
Am Ende hatten die Hubener Eisbären allen Grund zum Jubeln.

Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit hatten die heimischen Fans wieder Grund zum Jubeln. Gäste Keeper Martino Valle da Rin konnte einen Schuss nur kurz abwehren und Robert Trojer erzielte im Powerplay den Ausgleichstreffer zum 2:2. Dies war zugleich auch der Endstand in diesem Klassespiel und so ging es in die fünfminütige Overtime.

In dieser avancierte Martin Unterlercher zum Spieler des Abends. Nach 1:35 Minuten erkämpfte sich der Hubener Verteidiger in unnachahmlicher Art und Weise den Puck und versenkte ihn zum entscheidenden 3:2 im Toblacher Gehäuse.

Am Dienstag, 18.2.2014 um 20:00 Uhr, kommt es nun in Toblach zum entscheidenden dritten Spiel zwischen den beiden Eisbären-Teams. Der Sieger trifft im Finale auf die Tarco Wölfe Klagenfurt, die im zweiten Halbfinale Steindorf mit 2:0 Siegen bezwingen konnten.

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