Gleitschneelawinen-Gefahr im Hochgebirge

Aufmerksamkeit ist Voraussetzung für einen Marsch zu den Skitourenhütten.

Besonders in Höhenlagen über 2300 Meter sollten Tourengeher auf die Gefahr von Gleitschneelawinen achten. Foto: Expa/Michael Gruber
Besonders in Höhenlagen über 2300 Meter sollten Tourengeher auf die Gefahr von Gleitschneelawinen achten. Foto: Expa/Michael Gruber

Mit Samstag, 1. März, eröffnen in der Venedigergruppe gleich zwei Destinationen für Skitourengeher: Die Kürsinger- und die Essener-Rostockerhütte. Eine Woche später, am Samstag, 8. März, folgen die Johannishütte und die nur von Freitag bis Sonntag geöffnete Eisseehütte, sowie die in Kals am Großglockner gelegene Stüdlhütte. Das Defreggerhaus bietet nur am Wochenende und bei guter Wetterlage die Möglichkeit zur Einkehr.

So sehr das schöne Wetter aber auch lockt, bei einer geplanten Skitour oder einem Fußmarsch ist dennoch Vorsicht geboten, da die Regenfälle der letzten Tage das Risiko für Gleitschneelawinen erhöht haben, wie auch Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst in Tirol weiß: „Je feuchter, desto massiver wird der Schnee und umso leichter kommt es zu gefährlichen Situationen. Besonders in steilen Hängen reichen schon geringe zusätzliche Belastungen aus, um eine Gleitschneelawine auszulösen.“ Davon betroffen sind im Moment vor allem die Strecken zu der Johannis- und der Essener-Rostockerhütte. Nairz rät daher allen Tourengehern, sich sowohl in der Nacht als auch am Tag besonders aufmerksam zu verhalten und sich speziell in Gebieten die höher als 2300 Meter liegen, über die Lawinensituation auf dem Laufenden zu halten.

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