Lienzer Eislöwen gehen in der Overtime K.O.

Niederlage gegen Ultras Spittal beim letzten Spiel der Saison im Lienzer Eisstadion.

Zum letzten Mal in dieser Saison liefen die Lienzer Eislöwen im eigenen Stadion auf. Foto: Brunner Images
Zum letzten Mal in dieser Saison liefen die Lienzer Eislöwen im eigenen Stadion auf. Foto: Brunner Images

Im ersten Relegationsspiel um den Verbleib in der Division 1 im Kärntner Eishockey musste sich der UEC Lienz am 7. März auf eigenem Eis in der Verlängerung den Ultras Spittal mit 3:4 geschlagen geben. Die Hausherren mussten in diesem Spiel einige Stammkräfte vorgeben. So kamen der blutjunge Luciano Brandstätter und Keeper Günther Warscher zu ihrem Meisterschafts- Debüt in der Kampfmannschaft.

Das Spiel begann gleich mit einer kalten Dusche für die Dolomitenstädter, denn bereits in der 2. Minute gingen die Gäste aus Spittal mit 0:1 in Führung. Es brauchte einige Zeit, ehe die Hausherren diesen Schock überstanden hatten und Druck auf das Spittaler Gehäuse ausüben konnten. Daniel Wernisch glich in der 11. Minute mit einem Schlenzer durch die Beine des Spittaler Keepers zum 1:1 aus.

Im Mitteldrittel demonstrierten beide Mannschaften eindrucksvoll ihre Schwächen im Überzahlspiel. Zuerst hatten die Eislöwen Pech, als Michael Schneider in der 25. Minute in numerischer Unterlegenheit den Puck an die Stange kanonierte. Danach hatten sowohl die Lienzer als auch die Spittaler die grosse Möglichkeit in einem 5:3 Powerplay in Führung zu gehen. Doch es blieb lediglich beim Bemühen, torgefährliche Szenen gab es in beiden Überzahlspielen nicht. 43 Sekunden vor dem Drittelende hatten die Ultras dann die Topchance auf den zweiten Treffer. Doch ein fragwürdiger Penalty wurde von den Lieserstädtern geradezu stümperhaft vergeben.

Sehr spannend verlief der letzte Spielabschnitt dieser Saison in der Lienzer Eisarena. In der 42. Minute bediente Oldboy Alexander „Cece“  Czechner den an der blauen Linie lauernden Thomas Pfeffer ideal und dieser hämmerte den Puck zur 2:1 Führung in die Maschen. Doch die Freude über diesen Treffer währte nicht lange, denn nur vier Minuten später glichen die Spittaler nach einem Konterangriff auf 2:2 aus. Die Eislöwen hatten aber nur 30 Sekunden später die passende Antwort parat, Daniel Wernisch brachte seine Mannschaft mit einem Schuss aus spitzem Winkel erneut in Führung.

Nun deutete alles auf ein Happy End für die Eislöwen hin, doch sieben Minuten vor der Schlusssirene gelang den Gästen der erneute Ausgleich. Nun wurde das Spiel etwas ruppiger und als Höhepunkt des Abends lieferten sich Thomas Pfeffer und Thomas Kreuzer einen heissen Fight, der mit einem Punktesieg für den Lienzer Verteidiger endete.

Da keiner der beiden Mannschaften in der regulären Spielzeit der Lucky Punch gelang, ging es in eine fünfminütige Overtime. In dieser hatten die Ultras das bessere Ende für sich und Daniel Nazar fixierte in der 63. Minute den 3:4 Auswärtssieg für die Gäste aus der Lieserstadt.

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