Premiere von „Rise Up and Dance“ in Lienz

Bekannte Gesichter, Tanzschritte und das „Treffen von städtischer und ländlicher Kultur“.

Reisten zur Premiere in Osttirol (hinten v.l.): Regisseurin Barbara Gräftner, Cine Tirol Leiter Johannes Köck und Produzent Robert Winkler sowie Lukas Plöchl und Vinzenz Wagner (vorne v.l.). Fotos: Brunner Images
Reisten zur Premiere in Osttirol (hinten v.l.): Regisseurin Barbara Gräftner, Cine Tirol Leiter Johannes Köck und Produzent Robert Winkler sowie Lukas Plöchl und Vinzenz Wagner (vorne v.l.). Fotos: Brunner Images

Schöne Landschaftsbilder, viele bekannte Gesichter und auch einige Tanzschritte lieferte die Kinopremiere von „Rise Up and Dance“ am Mittwoch, 12. März, im Lienzer CineX. Neben Regisseurin Barbara Gräftner und Produzent Robert Winkler, reisten auch Hauptdarsteller Vinzenz Wagner und Lukas Plöchl an, um bei der Erstaufführung des in Osttirol gedrehten Films dabei zu sein.

Worum geht’s: Jungbauer Markus (Vinzenz Wagner) verliebt sich Hals über Kopf in die Studentin Romi (Marjan Shaki), die für eine dubios anmutende Rettungsorganisation arbeitet. Bei den beiden prallen zwei Welten aufeinander, durch das gemeinsame Tanztraining wird ihnen jedoch klar, was sie füreinander empfinden und im Leben erreichen wollen. Larissa Marolt, bekannt aus dem Dschungelcamp, spielt die selbstbewusste Beate, die sich bei der Akquirierung neuer Kunden für die Rettungsorganisation wesentlich kaltschnäuziger gibt als Romi; Lukas Plöchl übernimmt als Felix die Rolle des „bösen Buben“ und Widersacher des Hauptdarstellers. Am Ende steht jedoch immer wieder das Tanzen im Mittelpunkt, was sich auch beim Finale des Films inklusive gleichnamigem „Rise Up and Dance“-Song zeigt.

Im CineX herrschte großer Besucherandrang, bevor "Rise Up and Dance" in den vier Sälen zeitversetzt vorgeführt wurde.
Im CineX herrschte großer Besucherandrang, bevor „Rise Up and Dance“ in den vier Sälen zeitversetzt vorgeführt wurde.

Der Besucherandrang bei der Erstaufführung im Lienzer Kino lässt sich aber nicht nur durch die Anwesenheit von Wagner und Plöchl erklären, die brav Autogramme unterschrieben, sondern vor allem durch die bekannten lokalen Gesichter, mit denen viele Rollen im Film besetzt wurden – so spielt etwa Bernd Hradecky einen Tierarzt und die Band “Drumartic” ist mit einer musikalischen Einlage zu sehen.

Gedreht wurde die unter anderem vom ORF, FFW und Cine Tirol geförderte Produktion in Osttirol im Mai, Juni und Juli 2013, da „tanzen in Tiroler Bergen bärige Filme gibt“, wie Gräftner begründete, die bereits Regie für Filme wie „Echte Wiener 2“ führte. Zudem wollen die Verantwortlichen „die Kraft und die Tiefe durch das Aufeinandertreffen der städtischen und ländlichen Kultur“ zeigen, in Kombination mit „dramatischem Potenzial, das eine glitzernde und attraktive Oberfläche benötigt, um das Publikum zu erreichen“. Österreichweiter Kinostart für „Rise Up and Dance“ ist am Donnerstag, 20. März.

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