Kammermusik des „Cedag Quartett“ in der LMS Lienz

Auf dem Programm stehen, W. A. Mozart, Franz Schubert und Edward Mirzoyan.

Das 2003 gegründete "cedag quartett" ist am Freitag, 21. März, in der Landesmusikschule erstmals in Lienz zu hören. Foto: Stadtkultur
Das 2003 gegründete „cedag quartett“ ist am Freitag, 21. März, in der Landesmusikschule erstmals in Lienz zu hören. Foto: Stadtkultur

Nach den Saiten ihrer Instrumente haben die vier jungen Musiker vom „cedag quartett“ ihr Ensemble benannt. Martin Yavryan (1. Violine), Clemens Gahl (2. Violine), Ernst Theuerkauf (Viola) und Peter Polzer (Violoncello) haben das Quartett im Jahr 2003 gegründet und kommen am Freitag, 21. März, erstmals nach Lienz. Auf dem Programm im Saal der Landesmusikschule, mit Beginn um 20 Uhr, stehen Quartette wie „G-Dur KV 156“ von W.A. Mozart, Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ sowie „Thema mit Variationen für Streichquartett“ von Edward Mirzoyan.

Die Mitglieder des „cedag quartetts“: Martin Yavryan, der im armenischen Jerewan geboren wurde, studierte an den Musikuniversitäten in Jerewan, Freiburg und Trossingen und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Er konzertierte mit verschiedenen Orchestern als Solist, spielte im „Khachaturian” Streichquartett und gründete das „Arev” Streichquartett. Während seiner musikalischen Laufbahn gewann er zahlreiche Preise, darunter einen ersten Preis beim internationalen Khachaturian Violinwettbewerb. Seit 2010 ist er im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck als Konzertmeister tätig.

Clemes Gahl wurde in Wien geboren. Er studierte an der Universität, schloss sein IGP-Studium mit Auszeichnung ab und besuchte zahlreiche Meisterkurse. Er war in verschiedenen Orchestern und trat vielfach als Solist auf. Mit diesen, aber auch in unterschiedlichen Kammermusikformationen, spielte er zahlreiche Konzerte im In- u. Ausland. Seit 1998 ist er Mitglied der 1. Violinen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck.

Ernst Theuerkauf stammt aus Niederösterreich und absolvierte sein IGP- und Konzertfachstudium für Viola am Konservatorium in Innsbruck, München und Salzburg. Er spielte in verschiedenen Orchestern und ist Mitglied im Tiroler Ensemble für Neue Musik. Neben reger Konzerttätigkeit im In- und Ausland beschäftigt er sich mit historischer Aufführungspraxis und ist Mitbegründer und Mitglied der Jakob Stainer Akademie. Er unterrichtet Violine und Viola an der Musikschule Telfs und leitet das dortige Orchester Concertino.

Peter Polzer absolvierte sein Studium an der Musikuniversität seiner Geburtsstadt Graz und in Wien. 1997 schloß er sein Konzertfachstudium mit Auszeichnung ab und erhielt den Würdigungspreis des Bildungsministeriums. Zahlreiche Meisterkurse komplettierten seine musikalische Ausbildung. Als Solist trat er mit verschiedenen Orchestern wie dem „Russischen Philharmonischen Staatsorchester Moskau” oder dem Kammerorchester „Innstrumenti“ auf. In seiner Tätigkeit als Kammermusiker konzertierte er im Rahmen verschiedener Konzertzyklen in Europa und Israel. Seit Herbst 2000 ist er Mitglied des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und außerdem Mitglied im Tiroler Ensemble für Neue Musik mit dem er zahlreiche Werke uraufführte.

Karten für das Konzert sind im BürgerInnenservicebüro in der Liebburg und an der Abendkasse erhältlich. Reservierung und Info unter 04852/600-519 und auf www.stadtkultur.at.

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