„Konzilstag“ als Impuls für das Dekanat Lienz

Lebendige Präsentation der Ergebnisse von Diskussionen und Umfragen.

Der öffentliche Teil des Koziltags startet um 18.30 Uhr mit der Heiligen Messe. Foto: Brunner Images
Der öffentliche Teil des Koziltags startet um 18.30 Uhr mit der Heiligen Messe. Foto: Brunner Images

Am Samstag, 29. März, lädt das Dekanat Lienz zum Konzilstreffen. Die Veranstaltung startet um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst mit dem Chor Juvenis in der Pfarrkirche zur Heiligen Familie in Lienz. Anschließend präsentieren die Verantwortlichen Modelle und Ideen für die Kirche der Zukunft. Wie es zu diesen kam?

Im Dekanat Lienz fanden 2013 vier Podiumsdiskussionen zum II. Vatikanischen Konzil statt . 761 Personen antworteten auf die Fragebogenaktion „Was mir im Leben wichtig ist“. Die Ergebnisse daraus wurden in „Wegmarkierungen“ unter sieben Schwerpunkten zusammengefasst:

  1. Erneuerung der Kirche, um am Heilshandeln Gottes heute mitwirken zu können
  2. Kirche im Dienst an allen Menschen
  3. Kirche im Dienst an den Lebensthemen der Menschen
  4. Kirche, das sind alle Getauften
  5. Den Glauben neu als Weg zum guten Leben vorschlagen
  6. Eine Option für die Jugend und die Kinder
  7. Gottesdienst lebensnah feiern

Ab Herbst 2013 kam es anhand dieser Wegmarkierungen zu Gesprächsprozessen in den Pfarren. Dabei wurden pfarrliche Schwerpunkte für die Zukunft des Christseins und des pfarrlichen Lebens erarbeitet. „Es gehört für das Konzil zum Grundauftrag der Kirche, die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu deuten“, erklärt Manfred Scheuer, Bischof von Innsbruck.

Am Vormittag des Konzilstages werden die Delegierten aus den Pfarren die Ergebnisse ihrer örtlichen Gesprächsprozesse einbringen und darstellen – am Abend, nach dem Gottesdienst, findet eine abwechslungsreiche, öffentliche Präsentation der Ergebnisse des Tages, sowie des Diskussionsprozesses statt.

Mit dabei sind neben Dekan Bernhard Kranebitter, Generalvikar Jakob Bürgler, Caritasdirektor Georg Schärmer sowie Seelsorgeamtsleiterin Elisabeth Rathgeb. Zu den zahlreichen Präsentationen der Verantwortungsträger, wird auch eine Projektgruppe der NMS Egger-Lienz ihre Arbeit herzeigen. Unter dem Motto „Mach aus mir ein Werkzeug des Friedens“ nutzen die Schüler die Elemente Gesang, Rap und Video. „Am Ende des Tages bekommen wir Verantwortlichen im übertragenen Sinn ein Hausübungsheft, in dem steht, was wir wie vorantreiben sollen“, freut sich Kranebitter auf viele Besucher.

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