Bernhard Aichner las aus seiner „Totenfrau“

Krimi-Autor präsentierte am 25. März in der Stadtbücherei sein bisher erfolgreichstes Werk.

Autor Bernhard Aichner mit Anja Kofler, Leiterin der Stadtbücherei Lienz und Heidi Fast, Leiterin der Stadtkultur Lienz.
Autor Bernhard Aichner mit Anja Kofler, Leiterin der Stadtbücherei Lienz und Heidi Fast, Leiterin der Stadtkultur Lienz.

Am Dienstag, 25. März, lud die Stadtkultur Lienz in Kooperation mit der Stadtbücherei zu einer besonderen Lesung. Bernhard Aichner, inzwischen international gefragter Osttiroler Autor, stellte seinen „großen Wurf“, den Roman „Totenfrau“ erstmals öffentlich in seiner Heimat vor.

Aufgrund der großen Nachfrage beim Kartenvorverkauf und regem Publikumsinteresse wurde erstmals seit Neueröffnung der Stadtbücherei eine Lesung im Verleihbereich gehalten. 95 Sitzplätze und mehrere Stehplätze standen dem Publikum zur Verfügung. Aichner las dann auch wirklich vor großem Auditorium – die Lesung war Tage vorher schon restlos ausverkauft, kurzfristig wurden an der Abendkasse nochmals Karten aufgelegt.

Mehr als 100, vorwiegend weibliche ZuhörerInnen genossen Aichners symphatische Art.
Mehr als 100 Zuhörer, vorwiegend weibliche, genossen Aichners symphatische Art.

Ein wenig nervös begann der Autor mit einer kurzen Einleitung und einer stenoartigen Kurzbiographie, die seinen Werdegang vom Schulabbrecher in Lienz zum gefeierten Autor in Innsbruck skizzierte. Der Roman selbst und dessen Entstehung wurden fast ein wenig zur Nebensache, Aichner las und erzählte zusammenfassend mehrere Kapitel. In seinem typischen Stakkatostil bestach Aichner dann während der Lesung auch immer wieder mit sympathischen Zwischenmeldungen und es gab am Ende des Abends keinerlei Zweifel, dass das – vorwiegend weibliche – Publikum ihm weiterhin treu bleiben wird. Zumal der Autor – fast nebenbei – erwähnte, dass er bereits einen Liebesroman im Kopf habe und unbedingt aufschreiben wolle.

„Wir dürfen also weiterhin gespannt bleiben, wohin der Weg den Aichner führen mag – jedenfalls war es eine runde Veranstaltung und die Stadtbücherei präsentierte sich als optimaler Treffpunkt zum Thema Literatur“, so die Leiterin der Stadtbücherei, Anja Kofler.

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