„… auf Papier“ in der Galerie Gaudens Pedit

Vernissage am Donnerstag, 17. April um 19 Uhr. 15 Künstler zeigen Werke auf Papier. 

Othmar Eder, Gondelbahn, 2007, Eitempera und Zeichnung / Papier.
Othmar Eder, Gondelbahn, 2007, Eitempera und Zeichnung / Papier.

„Die Wahl des Verfahrens ist bereits ein ganz entscheidender schöpferischer Vorgang“, schrieb Walter Koschatzky, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Wien und langjähriger Direktor der Graphischen Sammlung Albertina. Dieser Satz bewegte Gaudens Pedit zu der Ausstellung „…auf Papier“ in seiner Galerie am Lienzer Brennerleweg.

Das Wissen um die Leichtigkeit des Materials lässt Papier zu einem der interessantesten Träger der Kunst werden. Die Leichtigkeit beschränkt sich allerdings nicht auf das geringe Gewicht, sondern wirkt sich vor allem auf die Arbeit am Papier aus. Spontanität ist die eine Seite des Trägers Papier, Präzision und viel Erfahrung die andere. Dass Papier fast keine Korrekturen zulässt, macht die Kunst zu einer wahren Herausforderung für jeden Künstler. „Manchmal dient Papier als Vorbereitung für andere Träger, wie Skulpturen oder Leinwände – bei dieser Ausstellung ist das jedoch nicht der Fall“, erklärt Pedit.

Insgesamt stellen 15 Künstler aus drei Generationen in der Galerie Gaudens Pedit aus. Darunter auch die Osttiroler Künstler Othmar Eder und Peter Raneburger. Die Vernissage findet am Donnerstag, 17. April, um 19 Uhr statt. Zu den durchaus interessanten und komplexen Werken wird Rudolf Ingruber, Leiter der Kunstwerkstatt Lienz sprechen. Die Bilder sind bis Samstag, 28. Juni, jeweils am Freitag von 14 bis 19 Uhr und samstags, von 10.30 bis 12.30 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr zu sehen.

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