Nullnummer zwischen Lind und Rapid Lienz

Beide Mannschaften mussten in diesem Spiel auf ihre Topstürmer verzichten. Während bei den Oberkärntnern Gerald Repetschnig wegen der fünften gelben Karte gesperrt war, mussten die Dolomitenstädter auf den verletzten Christopher Korber verzichten.

Die Hausherren präsentierten sich als  robuste Mannschaft die aufgrund ihrer Zweikampfstärke die Osttiroler überhaupt nicht ins Spiel kommen ließ. Die Rapidler kamen mit dieser Spielweise nicht zurecht, erspielten sich aber trotzdem eine leichte Feldüberlegenheit.

Die erste Möglichkeit fanden auch die Gäste vor. Nach Zuspiel von Mario Steiner tauchte Markus Ebner alleine vor dem Linder Tor auf, setzte den Ball aber neben das Gehäuse. Bei der einzigen torgefährlichen Aktion der Hausherren war Lienz Keeper Christoph Stocker auf dem Posten und konnte den Schuss ohne Probleme parieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff packte Dominik Müller seine Schussstiefel aus. Doch sein gut getretener Freistoss konnte von Martin Granitzer, im Tor der Linder, noch an die Querlatte gelenkt werden.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Charakter des Spieles wenig. Bei beiden Mannschaften merkte man das Fehlen der beiden Topstürmer deutlich und so blieben Torchancen Mangelware. Zwar sorgte der eingewechselte Florian Neumeister für etwas frischen Wind im Angriffsspiel der Osttiroler, doch gab es bei der gut gestaffelten Linder Abwehr kein Durchkommen.

Die einzige Halbchance gab es nach einem Schuss von Markus Ebner, der vom Linder Keeper nur nach vorne abgewehrt werden konnte, dann aber von einem Mitspieler aus der Gefahrenzone gebracht wurde. So blieb es schlussendlich bei einem „leistungsgerechten Unentschieden.

Ein schwaches Unterliga Spiel, welches von der Zweikampfstärke der Mannschaft aus Lind geprägt war. „Wir fanden heute überhaupt nicht ins Spiel und hätten heute wahrscheinlich noch Stunden spielen können und kein Tor erzielt,“ meinte Thomas Fian, sportlicher Leiter des SV Rapid Lienz, nach dem Spiel. Durch diesen Punkteverlust beträgt der Rückstand der Grünweißen auf den Tabellenführer aus Sachsenburg bereits sieben Punkte.

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