Rupprechter besuchte „seinen“ Nationalpark

Lebensminister zertifizierte in Kals am Großglockner 34 Themenwege.

Lebensminister Rupprechter: "Nationalparks sind Aushängeschilder für Naturschutz höchster Qualität." Fotos: Dolomitenstadt/Egger

Standesgemäß, mit Schützen, Musikanten und Bergführern begrüßten die Kalser den aus Wien angereisten Andrä Rupprechter. Mit einem Osttiroler Edelbrand gestärkt, fühlte sich der VP-Landwirtschaftsminister von Beginn an wohl in der Nationalparkgemeinde am Großglockner. Es war allerdings nicht nur der erste Besuch des Ministers im Bezirk Lienz, sondern auch der erste offizielle Auftritt in einem der sechs österreichischen Nationalparks. „Diese Parks sind Aushängeschilder für Naturschutz in höchster Qualität, in denen der Mensch als Gast erwünscht ist. Sie zeigen die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes, sind Zentren der Artenvielfalt, Stätten der Forschung und Orte der Ruhe“, erklärte Rupprechter, der eine ganz besondere Beziehung zu Nationalpark-Direktor Hermann Stotter hat – zu Studienzeiten teilten sich die beiden ein Heimzimmer.

„Der Nationalpark Hohe Tauern führt derzeit eine Reihe wichtiger Artenschutzprojekte durch – eines davon ist das Projekt rund um die umgangssprachlich als ‚Urforelle‘ bezeichnete autochthone Bachforelle. Sie gedeiht in Gewässern bis in große Höhen und wird durch ein wissenschaftliches Monitoring in ihrer Entwicklung beobachtet“, berichtete Nationalpark-Direktor Hermann Stotter. Auch der Bartgeier, Symbol für die erfolgreiche Wiedereinbürgerung einer ausgestorbenen Art, brütet regelmäßig im Nationalpark. Gesichert ist unter anderem auch der Bestand des Steinadlers – 2013 wurden zwölf Jungadler großgezogen.

Direkt am Fuße des Großglockners befindet sich der interaktive Themenweg „Glocknerspur“. Er ist einer jener 34 Themenwege, die im Rahmen des Antrittsbesuchs ausgezeichnet wurden. In 53 hochrangigen Schutzgebieten Österreichs wurden insgesamt 127 Themenwege begangen und begutachtet – insgesamt kristallisierten sich dabei 34 Wege heraus. Den Verantwortlichen und Betreibern der Themenwege aus ganz Österreich überreichte Rupprechter eine Urkunde sowie eine Aluplakette. Auf der „Glocknerspur“ am Fuße des höchsten Bergs Österreichs, Themenweg des Jahres 2014, erfährt man an zwölf Stationen Wissenswertes über das Bergsteigen und reist durch die Geschichte der Region.

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1 Posting bisher
Churchill vor 3 Jahren

Bei Ruprechter muss ich einfach immer an diesen einen (seinen) Satz denken: "Ich gelobe, so wahr mir Gott helfe, vor dem heiligen Herz Jesu Christi"