Rapid Lienz kehrt auf die Siegerstraße zurück

Knapper 1:0 Sieg im Heimspiel gegen den SV Greifenburg.

Die Hausherren erwischten einen guten Start und kamen bereits nach drei Minuten zu ihrer ersten Möglichkeit. Jungspund Florian Neumeister hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt und brachte den Ball scharf zur Mitte. Dort kamen Mario Steiner und Christopher Korber um Haaresbreite nicht an den Ball und der darauffolgende Schuss von Dominik Hanser wurde von der Greifenburger Abwehr abgeblockt.

Kurz darauf stellte Gäste-Stürmer Roman Gaspersic seine Schussqualitäten erstmals unter Beweis. Seinen Freistoß aus rund 30 Metern parierte aber der Lienz-Keeper Christoph Stocker. Lienz blieb weiter am Drücker und Mario Steiner versuchte nach Pass von Dominik Hanser den Ball zur Mitte abzulegen anstatt selbst abzuschließen. Eine Minute später setzte Patrick Eder einen Kopfball knapp am Greifenburger Gehäuse vorbei.

Danach flaute der Angriffsschwung der Heimischen etwas ab und die Gäste hielten das Spiel offen, ohne nach vorne Akzente zu setzen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel dann doch das erlösende 1:0 für die Rapidler. Christopher Korber bediente Florian Neumeister, dessen abgerissener Schuss direkt vor die Füsse von Mario Steiner flog. Der hatte wenig Mühe aus kurzer Distanz den Ball zur Führung für die Grünweißen einzuschießen. Hier die Torszene mit anschließendem Jubel, fotografiert von Expa/Hans Groder:

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Dolomitenstädter am Drücker. Nach rund einer Stunde Spielzeit tauchte Mario Steiner alleine vor Gäste-Keeper Kevin Kroisl auf, der jedoch den gut angetragenen Schuss parieren konnte. Den Nachschuss klärte ein Greifenburger Verteidiger vor der Linie. Und nur Sekunden später sorgte abermals Mario Steiner für Gefahr vor dem generischen Tor. Sein Schuss mit dem linken Fuß fiel allerdings zu schwach aus und bereitete dem gegnerischen Schlussmann keine Probleme.

Danach plätscherte das Spiel vor sich hin und bei den Hausherren spürte man die Verunsicherung nach den letzten beiden Niederlagen. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste, die bis dahin nur durch einen erneuten Freistoß von Roman Gaspersic gefährlich wurden, in der 74. Minute zur riesengroßen Ausgleichschance. Wolfram Hierländer hatte sich auf der rechten Angriffsseite durchgesetzt und tauchte alleine vor dem Lienzer Tor auf. Dort schloss er allerdings zu überhastet ab und scheiterte an Christoph Stocker, der den Ball gerade noch abwehren konnte.

Kurz vor dem Abpfiff prüfte der wiederum sehr agile Florian Neumeister mit einem akrobatischen Schuss nochmals den Greifenburger Keeper, der aber in diesem Duell Sieger blieb.
In der Nachspielzeit feierte bei den Hausherren noch der blutjunge Saykhan Makhamaev sein Debüt in der Kampfmannschaft. Nach 96 Minuten beendete Schiedsrichter Oberbucher das Spiel vor rund 200 Zusehern im Lienzer Dolomitenstadion. Der knappe, aber hoch verdiente Sieg der Rapidler sollte der Mannschaft Selbstvertrauen für die zwei nun folgenden Auswärtsspiele gegen Hermagor und die VSV Amateure geben.

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2 Postings bisher
stroli65 vor 3 Jahren

Also ich finde dass der Bericht genau den Tatsachen entspricht. Es steht auch nichts dass Lienz gut gespielt hat.

no go vor 3 Jahren

Leider war ich am gestrigen Abend Besucher des Unterliga Spiels. Das Aufeinandertreffen hat sich leider an das schlechte Wetter angepasst. Der Bericht ist abermals viel besser geschrieben, wie die Partie war.