OKZ betreute im vergangenen Jahr 740 Kinder

Trotz Sparmaßnahmen hohe Qualität bei Osttirols Kinderbetreuung.

Im Schnitt betreute das OKZ 111 Kinder am Tag. Foto: OKZ
Im Schnitt betreute das OKZ 111 Kinder am Tag. Foto: OKZ

Am Freitag, 25. April, lud das Osttiroler Kinderbetreuungszentrum (OKZ) zu seiner 17. Generalversammlung. Obfrau Birgit Volgger und Geschäftsführer Marco Linder zogen die Bilanz des vergangen Arbeitsjahres. Ingesamt betreuten die 36 MitarbeiterInnen und acht Ferialkräfte 740 Kinder, das sind durchschnittlich 111 betreute Kinder pro Tag.

Um einen ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2013 zu gewährleisten, erhöhte das OKZ den Beitrag für Partnergemeinden auf 2,40 Euro pro Einwohner. Diese Veränderung hatte die Folge, dass die Gemeinden Virgen, Prägraten und Außervillgraten die Partnerschaft mit dem Kinderbetreuungszentrum mit Ende 2013 kündigten.

Mit einer Neuregelung für das Jahr 2014 gewann das OKZ die verlorenen Gemeinden wieder als Partner. „Sollte die Summe im abzurechnenden Quartal nun unter 200 Stunden liegen, so wird zur Berechnung der betroffenen Quartalsabrechnung ein Sockelbetrag von 1,60 Euro pro Einwohner herangezogen – werden die 200 Stunden überschritten, werden weiterhin 2,40 Euro pro Einwohner verrechnet“, erklärte Linder das neue System. Damit nehmen von 33 möglichen Osttiroler Gemeinden 31 Kommunen das Angebot des OKZ in Anspruch, nur St. Veit und Untertilliach traten bisher der Partnerschaftsvereinbarung nicht bei.

Trotz intensiver Sparmaßnahmen wie Gehaltsanpassungen oder der Schließung der zweiten Hortgruppe hat sich ein kleines Loch von rund 3.500 Euro in die Kassa des OKZ eingeschlichen. Geschäftsführer Linder ist sich aber sicher: „Sämtliche Sparmaßnahmen wurden ohne den geringsten Qualitätsverlust durchgeführt.“

Der Vorstand hob nicht nur die qualitätsvolle Kinderbetreuung hervor, sondern wies auch auf die hauseigene Küche hin. „Seit 2013 beliefern wir unsere Betriebskinderkrippe des BKH und des Altenheimes Lienz. Außerdem bekochen wir nun auch das Eltern-Kind Zentrum“, zeigte sich Linder zufrieden. Um weiterhin einen sicheren Transport der Kinder zu garantieren, war für den Vorstand eine Fahrzeug-Neuanschaffung unumgänglich.

Download Statistik OKZ 2013

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