World Run: Werner Grissmann lief 3,35 Kilometer

Schwiegersohn Benjamin Karl schaffte beim Charity-Rennen rund 36 Kilometer.

Werner Grißmann ging mit "Teamkollegin" und Enkeltochter Benina an den Start des Wings for Life World Runs. Fotos: Mirja Geh/Red Bull Content Pool
Werner „Grizzly“ Grissmann ging mit „Teamkollegin“ und Enkeltochter Benina an den Start des Wings for Life World Runs. Fotos: Mirja Geh/Red Bull Content Pool

„Laufen für diejenigen, die es selbst nicht können“, lautete das Motto des ersten „Wings for Life World Runs“. Auf 34 Strecken auf der ganzen Welt starteten tausende Läufer gleichzeitig und liefen für ein gemeinsames Ziel: Querschnittslähmung heilbar zu machen – 100% der Einnahmen des Events kamen der Wings for Life Stiftung zugute, die Forschung im Bereich der Heilung von Rückenmarksverletzungen fördert.

Allerdings ist der World Run, auch sportlich gesehen, kein „normales“ Rennen. Die offiziellen „Catcher Cars“ starten gleichzeitig 30 Minuten nach dem Startsignal und fahren eine konstante, sich regelmäßig erhöhende Geschwindigkeit. Die Chips, welche in den Startnummern angebracht sind, werden von den Catcher Cars beim Überholen registriert. Dies beendet das Rennen des jeweiligen Läufers und bestimmt sein finales Ergebnis. Am Ziel ist derjenige, den das Catcher Car einholt – und gewonnen hat derjenige, der es so lange wie möglich hinter sich lässt.

Sobald das Catcher Car die Athleten überholte, war für sie das Rennen vorbei.

Eine der 34 Strecken lag im Donautal in Niederösterreich. Und auf dieser rannten auch zwei prominente Osttiroler für den guten Zweck: Ex-Skirennläufer Werner Grissmann und sein Schwiegersohn Benjamin Karl ließen sich das Sportevent nicht entgehen. Dabei kümmerte sich Grissmann nicht nur um seine eigene Performance, sondern nahm auch Enkeltochter Benina mit auf die Rennstrecke. Immerhin schaffte der Dolomitenmann-Erfinder 3,35 Kilometer, ehe ihn das Catcher Car einholte.

Ruder-Profi Paul Sieber schoss vor dem Start ein Selfie: Mit dabei Marcel Hirscher (links), Benjamin Karl, Andreas Goldberger und Thomas Morgenstern.

Wesentlich weiter schaffte es Snowboard-Profi Benjamin Karl. 35,83 Kilometer rannte der gebürtige Niederösterreicher in seiner Heimat. Österreichweit erreichte der Wahl-Lienzer somit Platz 95. Der globale Sieger lief übrigens auch in Österreich mit – Lemawork Ketema aus Äthiopien rannte mit 78,58 Kilometer mehr als jeder andere Teilnehmer weltweit.

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5 Postings bisher
fb vor 4 Jahren

Ist richtig, allerdings wer PR sät muß auch mit Ernte rechnen.

Bin aber der Meinung, dass man WG hier mit humorvollem Wohlwollen behandeln soll!

Isnogood vor 4 Jahren

Da Werner is auch Privatpersonen und kan Rechenschaft schuldig. Er kann machen was er will, wenn er nur an Schritt geht, is es auch sei Soche. Hoffe für ihn dass es auf Spaß wor. Nur des is wichtig.

MelissaM vor 4 Jahren

@nasowas, du sprichst mir aus der Seele. Erstens ist das eben ein Grizzly und keine Gazelle, zweitens ein Opa der Humor hat und auch allerhand geleistet. Bergfex, sie sind vielleicht fitter als Werner, aber offenbar doch nur ein alter Grantler!

nasowas vor 4 Jahren

Eine tolle Aktion und vom Grizzly auch eine tolle Leistung, denn viele, die mehr Kondition haben, haben nicht mitgemacht und es geht ja auch darum, ein Zeichen zu setzen. @bergfex: Kondition verbessern kann wirklich fast jeder, bei der Sensibilität ist das aber offensichtlich nicht so leicht.

bergfex vor 4 Jahren

“Laufen für diejenigen, die es selbst nicht können”,...... Immerhin schaffte der Dolomitenmann-Erfinder 3,35 Kilometer, ehe ihn das Catcher Car einholte.

Eine tolle Leistung ?????

Jaja Werner , es isch schun oa Gfrett....aber man könnte ja was dagegen machen !!!!!!!!