Lienzer Lidl-Filiale wird abgetragen

Große Neueröffnung des Discounters ist am 18. September geplant.

Ab Herbst kann man wieder bei Lidl einkaufen. Fotos: Dolomitenstadt/Egger
Ab Herbst kann man wieder bei Lidl einkaufen. Fotos: Dolomitenstadt/Egger

Seit dieser Woche wird das Gebäude des deutschen Lebensmittel-Diskonters Lidl in Lienz abgetragen. Grund dafür ist das Modernisierungskonzept der Kette – ihr Ziel ist es, allen Filialen österreichweit ein einheitliches Aussehen zu verpassen. Seit Samstag, 3. Mai, sind die Tore in der Kärntner Straße geschlossen. Am 18. September will Lidl mit einem Neubau in Osttirol wieder durchstarten.

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5 Postings bisher
defregger vor 3 Jahren

STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT und,

wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

anton2009 vor 3 Jahren

Lidl kann es sich offensichtlich leisten! Ein Neubau einer Filiale gibt für das Bau- und Baunebengewerbe wieder Arbeit - ist das so schlecht? Nebenbei dürfte der Neubau besser isoliert sein, was wiederum zur Energieeinsparung beiträgt!

nufets vor 3 Jahren

Ich bin - zweifelsfrei - auch ein "normal Sterblicher". Und selbständig erwerbstätig. Insofern rechne ich nicht viel anders als Lidl. Ich bin halt ein ganz kleiner, Lidl, im Vergleich zu mir, ein sehr Großer (der viele, viele "normal Sterbliche" beschäftigt). Dass Lidl und ich, das EPU ("Ein-PersonenßUnternehmen"), den gleichen Regeln unterliegen, empfinde ich als ein Stück Gleichberechtigung. Das ist schon OK. Ich hoffe nur, dass Lidl gute Architekten (bzw. Architektinnen) beschäftigt...

seppl17 vor 3 Jahren

Das kann sich ein "normal sterblicher nicht leisten" alle 10 Jahre sein Haus niederreisen und ein neues bauen. Aber der Fiskus erlaubt es, dass für Unternehmer Objekte nach 10 Jahren nichts mehr wert sind.

boarium vor 3 Jahren

"... allen Filialen ... einheitliches Aussehen ..." Bei allem Verständnis um die dadurch mögliche Kostenreduktion bei Neuerrichtungen und den Versuch, eine Marke dadurch optisch zu stärken - ich muss hier einfach die Familie Mölk loben, die zu Recht regelmäßig Architekturpreise für ihre einzeln entwickelten M-Preis-Filialen einheimst, die Architekturlandschaft damit unterstützt, den Nachwuchs fördert und ihre Märkte der jeweiligen Situation anzupassen sucht. Denn wie oft werden aus Nahversorgern großer Handelsketten optische Fremdkörper...