Vier Polen am Großglockner in Bergnot

Kalser Bergretter bargen die erschöpften Männer unverletzt.

Nebel erschwerte die Bergung. Foto: EXPA/ Bergrettung Kals/ Toni Riepler
Nebel erschwerte die Bergung. Foto: EXPA/ Bergrettung Kals/ Toni Riepler

Am 31. Mai stiegen vier polnische Bergsteiger von der Stüdlhütte auf den Großglockner. Beim Abstieg kamen die Vier gegen 17.00 Uhr unterhalb der Adlersruhe vom Normalweg ab. Die Männer waren erschöpft, kamen im steilen Gelände nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab. Neun Bergretter der Bergrettung Kals rückten aus. Sie wurden zwar mit dem Rettungshubschrauber in Richtung Glockner geflogen, mussten dann aber bei nebeligen Verhältnissen zu Fuß zu den entkräfteten Bergsteigern aufsteigen. Die polnischen Alpinisten wurden bis auf das Ködnitzkees gebracht und von dort mit dem Rettungshubschrauber zur Stüdlhütte geflogen. Alle vier Bergsteiger waren erschöpft, blieben aber unverletzt.

Notartzhelicopter Martin 4 auf dem Landeplatz der Bergrettungsleitstelle Kals.
Notartzhelicopter Martin 4 auf dem Landeplatz der Bergrettungsleitstelle Kals. Foto: Expa/Groder
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