Franz Theurl: Der Lanzenpass ist geräumt

Bis vor kurzem war Super-Giro-Strecke von Schnee und Geröll blockiert.

Seit Tagen diskutiert Osttirols Rennradler-Gemeinde, ob die neue Strecke für die Marathon-Variante der Dolomitenradrundfahrt am kommenden Sonntag überhaupt befahrbar sein wird. Auf Facebook tauchten Ende Mai Streckenfotos von Radsportlern auf, die eine Testfahrt machen wollten und plötzlich vor Schnee- und Geröllhalden standen.

„Hatte gestern eigentlich vorgehabt einen Teil der SuperGiro-Dolomiti Strecke zwecks Training und Streckenbesichtigung abzufahren. Bin von Villach aus rauf ins Gailtal und ab über’s Nassfeld. Dann wollte ich eben den Lanzenpass erklimmen, doch dann …… ja dann siehe Foto“, schrieb beispielsweise Andreas Traußnig auf seiner Facebook-Seite.

So sah der Lanzenpass Ende Mai aus. Jetzt sei die Strecke geräumt und sauber, versichert das LRC-Organisationsteam. Foto: Andreas Traußnig
So sah der Lanzenpass Ende Mai aus. Jetzt sei die Strecke geräumt und sauber, versichert das LRC-Organisationsteam. Foto: Facebook/Andreas Traußnig

In der Dolomitenstadt-Redaktion trafen auch heute, 4. Juni, noch Anfragen ein. Wird das Rennen gefahren? Ist die Strecke sicher?

Das LRC-Organisationsteam rund um Franz Theurl beruhigt: „Mehrere Lawinen haben im Laufe des Winters die Straße verlegt und dabei auch viel Geröll und Holz auf die Straße gefrachtet. Die Helfer der Gemeinden Paularo und Pontebba standen in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz und haben die einzigartige Bergstraße für das Radsportereignis befahrbar gemacht.“

Alles sei für die erste Marathonvariante der Dolomiten-Radrundfahrt bereit, auf italienischer Seite herrsche echte Giro-Stimmung. „Die Extremradler werden nun schon am Grenzübergang Plöckenpass von einer italienischen Polizei-Eskorte erwartet. Das wird ein einzigartiges Erlebnis für die österreichischen TeilnehmerInnen“, so Theurl. Großzügige Streckensperren am Plöckenpass (Abfahrt nach Timau bzw. bis Paluzza) sowie über den Lanzenpass bis nach Pontebba und hinauf auf das Nassfeld sollen für maximale Sicherheit sorgen.

Der neue Radmarathon führt über das Nassfeld nach Pontebba und retour durch's Lesachtal nach Lienz. Foto: LRC/Feigenbauer
Der neue Radmarathon führt über das Nassfeld nach Pontebba und retour durch's Lesachtal nach Lienz. Foto: LRC/Feigenbauer

Am Sonntag sorgen laut Theurl viele freiwillige Helfer in den friulanischen Bergen für die Verpflegung und Sicherheit der Teilnehmer: „Die Zusammenarbeit mit Friaul macht dem LRC-Team großen Spaß, da man wieder neue Kontakte und Freundschaften nach Italien knüpfen und pflegen kann.“

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