Die Videodoku: U.D.O. live in Oberlienz

Udo Dirkschneider – erst ganz gemütlich und dann richtig heavy.

Für Metal- und Hardrock-Fans ist er ein Säulenheiliger der Szene, als Frontmann von „Accept“ wurde er den achtziger Jahren ein Weltstar. Mit der eigenen Formation U.D.O. hält er sich unverwüstlich in den Charts und zeigt mit seinem jüngsten Album „Steelhammer“, dass er weit mehr ist, als eine Legende: Udo Dirkschneider rockt noch immer die großen Bühnen. Er ist immer noch wuchtig, immer noch scharf, immer noch ein Performer mit kraftvoller und unverwechselbarer Stimme – und ein Musiker mit Charakter.

Wir haben den Mann, der unter anderem Wacken zu Beben brachte, zu einem speziellen Interview gebeten. Udo plaudert ungeschminkt und locker in blauen Espandrillos auf einem Sofa im Holunderhof. Dieser Mann braucht keine Exzesse und keine Allüren mehr, um als harter Rocker zu gelten. Er hat alles längst bewiesen, kann ganz relaxed erzählen, dass er vor zehn Jahren mit dem Rauchen aufgehört hat und freut sich über die Kreativität seiner beiden Junggitarristen, mit denen er nicht nur alte Songs performed, sondern gerade auch ein ganz neues Album einspielt.

Zwei Stunden später zittert die Linde auf dem Dorfplatz von Oberlienz, das Licht geht an und die Sprechchöre skandieren: „Udo, Udo …“. Und der gerade noch so freundliche Herr auf dem Sofa bricht mit dem Titelsong „Steelhammer“ über Oberlienz herein wie ein Gewitter. Eine starke Dolomitenstadt-Doku, gedreht und geschnitten von Peter Werlberger mit Michael Egger an der zweiten Kamera.

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