Bulliparade in Kals. Das waren noch Zeiten!

Die legendären Kleinbusse tuckerten wieder zum Glockner.

„Die meisten Fahrzeuge werden genutzt. Eines wird seit mehr als 60 Jahren gelebt.“ So bringt der aktuelle TV-Spot für den VW-Multivan auf den Punkt, was Bulli-Fahrer schon lange spüren: ein automobiles Lebensgefühl, das unmittelbar mit diesem legendären Gefährt der Wirtschaftswunderjahre zusammenhängt. Als der T1 1950 in Wolfsburg erstmals vom Band rollte, hatte er im Heck einen luftgekühlten 4-Zylinder-Boxermotor mit 25 PS.

Ein unvergessliches Erinnerungsfoto. Heuer war auch der Glockner gnädig und zeigte sich in voller Pracht. Fotos: Expa/Groder
Ein unvergessliches Erinnerungsfoto. Heuer war auch der Glockner gnädig und zeigte sich in voller Pracht. Fotos: Expa/Groder

64 Jahre später tuckerten einige dieser Legenden munter wie eh und je Richtung Lucknerhaus in Kals, um ihren Besitzern ein unvergessliches Foto vor dem Großglockner und ein Gruppenerlebnis der Sonderklasse zu ermöglichen. Alle zwei Jahre findet das von Kaspar Unterberger und Sohn organisierte Treffen in der Glocknergemeinde statt. Hunderte kamen auch heuer und tauschten von 18. bis 20. Juli Erfahrungen und Abenteuer aus.

Wenn man die Bulliparade erlebt und den Fuhrpark des Treffens in Kals bewundert, scheint jeder Wagen ein Einzelstück zu sein, angepasst an den Geschmack und die Bedürfnisse seines stolzen Besitzers. Heute heißt der VW-Bus „Multivan“. Die Bilder von Hans Groder beweisen, dass er das schon vor sechs Jahrzehnten war.

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