Ein Bluesjam auf dem Lienzer Hauptplatz

Videodoku zur Session von „Jazz We Can“ mit „Bag of Bones“.

Der Blues ist nicht nur die Wurzel von Rock, Jazz und allen daraus entwickelten Musikstilen, er lädt auch zur Improvisation ein, zur freien Bewegung der Musiker in einem rhythmischen Grundschema, zum Solieren über pentatonische und andere Tonleitern, kurz zum lustvollen Jammen, das viele Musiker als die wahre Erfüllung empfinden. Oder wie der in Holland lebende Osttiroler Bassist Daniel Lottersberger es ausdrückt: „Es ist wie eine Sprache, die man plötzlich richtig sprechen kann.“ Die Musiker der Osttiroler Bigband „Jazz We Can“ haben Blues- und Jazzklassiker im Repertoire, aber über deren musikalischen Themen zu solieren und frei zu improvisieren – das war für viele in der Band eine neue Herausforderung. Lottersberger, der mit seinem Trio „Bag of Bones“ gerade durch Osttirol tourt, lud „Jazz We Can“ am vergangenen Wochenende zu einem Workshop ein, bei dem nach Herzenslust auch improvisiert und die Angst vor dem Solo abgelegt wurde.

Im aktuellen DOLOMITENSTADT-Magazin wird die musikalische Karriere von Lottersberger vorgestellt, der in Holland lebt und erst vor Kurzem „Bag of Bones“ gemeinsam mit dem Gitarristen Elco Jongkind gründete. Jongkinds Vater Gerd und Bruder Ruben begeisterten am Abend mit einem spontanen Auftritt. Die Workshop-Teilnehmer gaben ein Livekonzert auf dem Hauptplatz von Lienz und als zusätzliches Zuckerl waren auch Musikerinnen und Musiker aus dem Publikum eingeladen, auf die Bühne zu kommen und zu jammen. Die Jongkind-Version von „Johnny B. Good“ war eines der Highlights. Dolomitenstadt-Videoreporter Peter Werlberger war bei den Proben und beim Konzert dabei. Hier ist eine weitere Dolomitenstadt-Musikdoku.

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2 Postings bisher
shine1 vor 3 Jahren

Sehr cool war es! Es schreit nach einer Wiederholung!!!! Gratuliere auch zu dem tollen Video!

chiller336 vor 3 Jahren

hammermässig "thumbsup"