SV Rapid Lienz gewinnt in Hermagor mit 1:0

Die Anfangsminuten in diesem Spiel gehörten eindeutig den Hausherren. Die Elf von Trainer Markus Hanser fand vorerst überhaupt nicht ins Spiel. Bis auf drei Weitschüsse, die entweder über oder neben das von Christian Korunka gehütete Tor gingen, hatten die Hermagorer aber in dieser Phase auch nicht viel zu bieten.

Praktisch mit dem ersten gefährlichen Angriff wären die Gäste nach 19 Minuten beinahe in Führung gegangen. Einen etwas zu steil geratenen Pass erkämpfte sich Mario Steiner im Duell mit einem Hermagorer Verteidiger.

Der stürzte zu Boden und fiel genau mit der Hand auf den Ball. Bei strenger Regelauslegung hätte der Unparteiische in dieser Situation auch auf Elfmeter entscheiden können.
Ab diesem Zeitpunkt erspielten sich die Dolomitenstädter eine Feldüberlegenheit und Daniel Steiner aus der Distanz sowie Dominik Müller mit einem Freistoß trafen nicht das gewünschte Ziel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es erneut eine haarige Situation im Hermagorer Strafraum. Lukas Steiner setzte zu einem Solo an und wurde von einem Abwehrspieler der Kärntner von den Füßen geholt. Doch auch diesmal blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm.

Nach dem Seitenwechsel waren gerade einmal drei Minuten gespielt, ehe die Dolomitenstädter Grund zum Jubeln hatten. Andreas Überbacher erkämpfte sich in der gegnerischen Hälfte den Ball und brachte ihn nach einem Alleingang hoch zur Mitte. Christopher Korber verfehlte knapp, aber der auf der zweiten Stange lauernde Markus Ebner nahm sich das runde Leder herunter und schoss staubtrocken zur 1:0 Führung für die Grünweißen ein.

Danach verflachte das Spiel etwas und es dauerte bis zur 65. Minute ehe fast die Vorentscheidung fiel. Vorerst fand ein Stanglpass von Patrick Eder keinen Abnehmer und landete bei dem am Fünfereck lauernden Daniel Steiner. Doch der Ex-Matreier hatte sein Visier nicht richtig eingestellt und vergab die tolle Möglichkeit.

In der Schlussphase setzten die Hausherren alles auf eine Karte und stürmten mit Mann und Maus. Die Lienzer Abwehr stand aber meist goldrichtig und verhinderte vorerst mit viel Geschick große Ausgleichsmöglichkeiten. Lediglich in der 87. Minute hatte man Riesenglück. Vorerst kamen die Hermagorer Angreifer bei einem Stanglpass etwas zu kurz, danach brachte Mario Ramusch den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter.

So blieb es beim nicht unverdienten 1:0 Auswärtserfolg für die Rapidler.
Ein guter Saisonauftakt für die Lienzer, denn auch die neu aufgestellte Reserve-Mannschaft feierte durch Tore von Florian und Hannes Brunner einen 2:0 Auswärtserfolg.

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