„Bauarbeiten“ zum Auftakt von OLALA 2014

Das Theater Gajes eröffnete das 23. Straßentheater-Festival in Lienz.

„Es tut sich wieder etwas in dieser Stadt“, „endlich ist wieder etwas los“ – hört man diese Sätze in der  Lienzer Innenstadt, dann ist ziemlich sicher „OLALA-Zeit“. Am Dienstag, 29. Juli, war es wieder soweit: Das 23. Internationale Straßentheater Festival, organisiert vom Kulturverein UmmiGummi, wurde auf dem Hauptplatz von Lienz offiziell eröffnet. Als erste Gruppe zeigte das „Theater Gajes“ aus den Niederlanden Action, Schauspiel und Akrobatik, unterstützt von Mitwirkenden aus Osttirol. Neun heimische „Hobby-Schauspieler“ hatten wichtige Jobs in der Show der Holländer zu erledigen. Schon am Nachmittag wurden die Akteure zum Teil des Ganzen. Linda Steiner fing Impressionen von der Generalprobe mit der Kamera für dolomitenstadt.at ein.

Um 21.30 Uhr marschierte gemeinsam mit der französischen Zygos Brass Band „Mister Olala“ Hans Mutschlechner in Richtung Hauptplatz. Per Megaphon eröffnete er das Festival. Und dann begann die Show der niederländischen Künstler, die nicht auf einer Bühne, sondern mitten im Publikum agierten. Es war Straßentheater hautnah, lustig, überraschend und mit allerhand chaotischen Verwicklungen der Protagonisten.

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Besonderheit 1: Das Stück spielte mitten im Publikum, Besonderheit 2: Auch Osttiroler wurden in „Agora Phobia“ zu Artisten. Fotos: Dolomitenstadt/Egger

Nicht nur mit Publikumsnähe, sondern auch mit inhaltlichen Bezügen zu aktuellen Stadtthemen sorgte das „Theater Gajes“ für dramaturgische Highlights. „Agora Phobia“, zu Deutsch „Platzangst“, heißt die Inszenierung, die mit optischen Tricks, fahrenden Großobjekten und Live-Musikern eine Baustelle zum Leben erweckt. Kein Wunder, dass die gut gebrieften Künstler Parallelen zum „M99“ aufblitzen ließen. Es gab überraschende, lustige und auch nachdenkliche Momente für die Zuseher. Hier die Bilder dazu:

(Hier alle Veranstaltungen des Festivals auf einen Klick!)

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