Gijs van Bon schreibt Gedanken mit Sand

OLALA-Künstler lädt alle „Stadtschreiber“ zum Mitmachen ein.

Beitragsbild-Skryf
Mit diesem Gerät schreibt Gijs van Bon Texte auf die Lienzer Straßen. Fotos: gijsvanbon.nl

Gijs van Bon ist ein Straßenkünstler im Sinn des Wortes und stammt aus der niederländischen 20.000-Einwohner-Stadt Nuenen, in der auch Van Gogh zwei Jahre lebte. Van Bon besuchte die „Design Academy“ in Eindhoven und sorgt seit 2010 mit dem Sandschreiber „Skryf“ für Poesie der ganz besonderen Art. Mit dieser ausgetüftelten Maschine schreibt van Bon Sätze auf die Straßen, als Tinte dient ihm feiner Sand. Der Holländer tourte mit seinem Gerät, das auf CNC-Technik basiert, bereits durch ganz Europa. Wie die „Schreibmaschine“ arbeitet, sieht man im folgenden Video:

Im Rahmen des Olala Straßentheater Festivals 2014 „beschreibt“ van Bon die Fußgängerzone der Dolomitenstadt. Den Inhalt bestimmt das Publikum. Gabi Schwab vom Verein UmmiGummi fordert alle Interessierten auf, ihre Botschaften so schnell wie möglich den Verantwortlichen des Olala-Festivals zu übermitteln: „Am besten, man bringt die Worte auf einem Zettel beim Olala-Infostand vorbei, oder schickt die Gedanken per Mail an mich.“ Ein Zeichenlimit gibt es nicht, allerdings sollte die Mitteilung „nicht allzu lang“ sein.

vanbon
Gijs van Bon tourte mit seinem „Skryf“ bereits durch ganz Europa.

Wo genau in der Lienzer Innenstadt Gijs van Bon seinen „Skryf“ einsetzt, steht noch nicht fest – zu welchen Terminen man den holländischen Künstler sehen kann, finden Sie im Olala Veranstaltungskalender von Dolomitenstadt.

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