Neuer Streckenrekord beim Ecco Benetton Sprint

E-Biker mit Rekordzeit. Simon Schupfer war Schnellster „aus eigener Kraft“.

Beitragsbild-Ecco-Benetton-Ergebnis
Schupfer Simon war der Schnellste auf dem Rennrad. Außerdem siegte er mit seinem Kollegen Andreas Fuchs in der Staffel. Fotos: Franz Zoier/SV Tristach

„Als hätten wir das Schlechtwetter einfach abgeschalten, denn genau so kam es uns vor, als zwei Stunden vor dem Rennen die Sonne ihre Strahlen auf uns legte“, freuten sich die Veranstalter des mittlerweile fünften „Ecco Benetton Bike Sprints“ in Tristach am Freitag, 15. August. Rund 70 Radler nahmen die Zweierstafette zur Dolomitenhütte in Angriff, die Regeln des ungewöhnlichen Radrennens hier noch einmal schnell erklärt: Gesprintet wird zunächst von einem Mountainbiker – oder einer Bikerin – die Rodelbahn hinauf bis zum Kreithof, dort wird abgeklatscht und ein Rennradler absolviert die zweite Etappe bis zum Ziel auf dem Parkplatz der Dolomitenhütte.

Dasselbe war heuer auch wieder E-Bikes möglich – jene Klasse, in der die Sportler den Strom nicht nur in den Beinen haben, wurde heuer ganz klar von den Teams des Fitstores 24 dominiert. Werner Zanier profiliert sich nicht nur mit seinem Store immer stärker als der E-Bike-Spezialist vor Ort, er schickte beim Sprint auch durchwegs Leistungssportler ins Rennen und bewies, dass auch ein Rennen mit Elektro-Drahteseln eine harte Angelegenheit sein kann. Tausend Höhenmeter in unter 23 Minuten – diese Zeit von Werner Zanier und Thomas Blassnig ist Streckenrekord.

39 Sieger Herren AK1
Die Schnellsten im klassischen Ecco Benetton Sprint mit Organisator Hans Schneider v.l.: Patric Plankensteiner, Martin Walder, Simon Schupfer, Andreas Fuchs, Robert Eder und Kurt Cottogni.

Der Großteil der Teilnehmer setzte aber auf reine Muskelkraft, das Team von “Union Compedal & Fitstore24” war dabei eine Klasse für sich. Im Finish überholte Simon Schupfer, der auch die schnellste Rennradzeit markierte, das bis dahin führende Team „Bike Erlebnis Osttirol 2“ in der letzten Kurve und gewann damit mit seinem Kollegen Andreas Fuchs die diesjährige Staffel „hinterm Kofel“. 13 Sekunden später rollte dann Martin Walder über die Ziellinie, der mit Patric Plankensteiner den schnellsten Mountainbiker als Partner hatte.

Plente-

Die Mixed-Klasse gewannen Albert Schönegger und Ulrike Leitner, die Damenwertung holten sich die beiden gelernten Triathletinnen Sofie Abl und Sophie Oberhammer. Richtig heiß zur Sache ging es dann am Abend beim “Plente-Fest”, eine kulinarische Gaudi im Zeichen der “Armenspeise”, die in der Tristacher Sportcommunity zur kräftigenden Kult-Köstlichkeit geworden ist. Eingebettet in die Plente-Schlemmerei, die musikalisch von „Pain Light“ flankiert wurde, fand auch die Siegerehrung statt, bei der die Schnellsten des fünften Ecco Benetton Bike Sprints geehrt wurden.

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