Zwei dritte Plätze für Lukas Niedertscheider

Gute Leistungen für den Lienzer Rennfahrer beim Suzuki Cup am Slovakiaring.

Beitragsbild-Niedertscheider
Der Osttiroler Suzuki-Pilot genoss das Rennwochenende am Slovakiaring.

Das vorletzte Rennwochenende des Suzuki Motorsport Cup Austria fand am Samstag, 23., und Sonntag, 24. August, Slovakiaring in der Nähe von Bratislava statt. Als Meisterschaftsdritter ging der Osttiroler Lukas Niedertscheider mit großen Ambitionen in das vorentscheidende Wochenende. Schon im Qualifying stellte sich heraus, dass es zwei enge Rennen werden – Christoph Zellhofer und Tobias Weichenberger, die Führenden der Meisterschaft, matchten sich mit Niedertscheider im Qualifying um jede Zehntel Sekunde. Der junge Osttiroler ergatterte sich schlussendlich den dritten Startplatz für das erste der beiden Rennen.

Im Rennverlauf kämpfte sich Niedertscheider zuerst an Zellhofer und später auch an Weichenberger vorbei. Er führte das Feld einige Runden an, ehe er in einer Kurve den Bremspunkt verpasste und ins Kiesbett rutschte. Er blieb darin nicht stecken und brachte somit den dritten Platz ins Ziel.

Das zweite Rennen verlief noch wesentlich enger als das jenes am Tag zuvor. Die drei Youngsters wechselten die Führungsposition mehrmals, sodass jeder mindestens einmal das Feld anführte. Bis zur letzten Runde war das Rennen völlig offen. In der Schlussrunde überholte Niedertscheider erst Weichenberger und war darauf hin kurz davor sogar dem führenden Zellhofer die Führung abzunehmen.

Kurz darauf berührte Tobias Weichenberger das Heck von Lukas Niedertscheider, der sich dann beinahe eindrehte – nur mit großer Mühe gelang es ihm, sein Fahrzeug auf der Strecke zu halten. Unglücklicherweise kostete dieser Zwischenfall so viel Zeit, dass der Osttiroler Rennfahrer nicht mehr in der Lage war die Lücke auf die beiden Führenden zu schließen. Deshalb überquerte er nach Zellhofer und Weichenberger auch am Sonntag als Dritter die Ziellinie. Die Meisterschaft ist für den jungen Osttiroler gelaufen – beim Finale am Red Bull Ring kann er sich allerdings noch den Vizemeistertitel sichern. „Was die Meisterschaft betrifft, ist Christoph für mich rechnerisch nicht mehr einzuholen, aber der zweite Platz auf dem Red Bull Ring ist sicherlich noch möglich“, blickt Niedertscheider dem Abschlussevent Ende September zuversichtlich entgegen.

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