Internationale Starts der Osttiroler Triathleten

Theresa Moser, Michael Singer und Klara Fuchs punkten in der Ferne.

Die Nachwuchshoffnungen unter Osttirols Ausdauersportlern reisten in den vergangenen Wochen nicht in den Urlaub sondern zu Spitzensportevents in aller Welt und hielten sich dort beachtlich. Theresa Moser klassierte sich zuletzt am 10. August beim Triathlon – Europacup in Riga (Lettland) auf Platz 12, mitten in einem hochklassig besetzten Starterfeld mit Sportlerinnen aus 15 Nationen, die teilweise auch aus Übersee angereist waren.

Vorn dabei beim Europacup in Riga: Theresa Moser.
Vorn dabei beim Europacup in Riga: Theresa Moser.

Bei der Crosstriathlon-WM in Zittau (Sachsen / Oberlausitz) rief Michael Singer eine optimale Leistung ab und klassierte sich mit Platz 7 in der ersten Hälfte des Starterfeldes. 17 Junioren aus acht Nationen, unter anderem auch sehr starke Südafrikaner, schwammen dabei zunächst 750 m im Olbersdorfer See, ehe es auf eine 26 km lange, sehr anspruchsvolle, schlammige und 600 Höhenmeter überwindende Mountainbikestrecke ging. Kälte und Regen verlangten den Athleten alles ab, denn auch die abschließenden sechs Laufkilometer warteten noch mit einigen rutschigen Höhenmetern auf, sodass Michaels Endzeit von 1h 43 min schon eher einer olympischen Distanz im Triathlon nahekommt als einem Nachwuchsbewerb. Am Ende freute sich Michael gemeinsam mit seinem Nordtiroler Kollegen Florian Klingler, der sich in beeindruckender Manier den Junioren-Weltmeistertitel holte.

Starke Gegner und Sauwetter – Michael Singer (2.v.l.) steckte beides weg, beim Cross-Triathlon in Zittau und bei der Duathlon-EM in Großraming.
Starke Gegner und Sauwetter – Michael Singer (2.v.l.) steckte beides weg, beim Cross-Triathlon in Zittau und bei der Duathlon-EM in Großraming.

Auch eine Woche später, bei der Duathlon EM (5 km Lauf / 20 km Rad / 2,5 km Lauf) im heimischen Großraming musste Singer – wie in diesem „Sommer“ üblich – Kälte und Regen wegstecken, wurde beim abschließenden zweiten Laufsplit von argen Krämpfen geplagt und landete dennoch als bester Österreicher auf Platz 9, nachdem er sich davor stets in der Spitzengruppe gehalten hatte. Vor allem der erste Lauf über 5 km wurde auf sehr hohem Niveau und deutlich unter 16 Minuten absolviert.
Bereits am Vorabend hatte Michael im Nachwuchsteam Austria mit Silber seine erste internationale Triathlon-Medaille geholt.

Für Klara Fuchs war der Sprinttriathlon in Stockholm fast ein Heimrennen.
Für Klara Fuchs war der Sprinttriathlon in Stockholm fast ein Heimrennen.

Klara Fuchs vertrat den RC Figaro Sparkasse Lienz bereits zum zweiten Mal im hohen Norden, beim Sprinttriathlon in Stockholm, der als Rahmenbewerb der ITU World Serie alljährlich auch ca. 4000 Hobbyathleten anzieht. Trotz Erkältung platzierte sich die Sportstudentin mit schwedischen Wurzeln auf Rang 33 unter ca. 270 Frauen.

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