Matreier Staffel auf dem Stockerl in Zell am See

Platz 2 im Mixed-Bewerb und 5. Gesamtrang beim 70.3 Ironman.

Ein 70.3 Ironman ist ein Staffel-Marathon über die halbe Ironman-Distanz. Am Sonntag, den 31. August war Zell am See der Austragungsort für diese sportliche Herausforderung, der sich auch ein Mixed-Team aus Matrei stellte. Insgesamt mehr als 2.000 Starter hatten dieses Jahr nicht nur mit den niedrigen Außentemperaturen zu kämpfen. Auch die Wassertemperatur des Zeller Sees ließ zu wünschen übrig. Hinzu kam noch Regen, der vor allem auf der Radstrecke eine zusätzliche Herausforderung darstellte. Durch die Weltmeisterschaften, die 2015 in Zell am See stattfinden, wurde die Radstrecke adaptiert, es mussten 900 Höhenmeter überwunden werden.

Stephanie Rainer, Peter Raneburger und Bernd Amoser hielten sich unter diesen schwierigen Bedingungen ganz ausgezeichnet. Die Schwimmerin Stephanie Rainer, die das erste Mal an einer Triathlon-Veranstaltung teilnahm, schwamm die 1,9 km in 35 Minuten und 33 Sekunden. Das bedeutete Platz 3 aller Staffel-Schwimmer.

Mit dem Rad ging Peter Raneburger auf die 90,1 km lange Strecke, die er in zwei Stunden, 41 Minuten und 25 Sekunden abspulte. Raneburger ist ein erfahrener Triathlet, der auch schon am Ironman in Klagenfurt teilnahm. Er radelte auf den beachtlichen 4. Platz.

Dann kam der Läufer Bernd Amoser. Auch er absolvierte bereits den Ironman in Klagenfurt und nimmt regelmäßig an Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen teil. Die 21,1 km lief er in einer Zeit von einer Stunde, 30 Minuten und 25 Sekunden und erreichte dadurch den 3. Platz aller Staffel-Läufer.

Mit einer Gesamtzeit von vier Stunden, 52 Minuten und 56 Sekunden belegte die Matreier Staffel schlussendlich den 2. Platz von insgesamt 20 Mixed-Staffeln und den beachtlichen 5. Rang in der Gesamt-Staffel-Wertung, in der 45 Staffeln aufscheinen, vorwiegend reine Männer-Staffeln.

Bernd Amoser, Stephanie Rainer und Peter Raneburger (von links) kämpften sich beim 70.3 Ironman in Zell am See ganz nach vorne.
Bernd Amoser, Stephanie Rainer und Peter Raneburger (von links) kämpften sich beim 70.3 Ironman in Zell am See ganz nach vorne.
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