Vom Ortler bis zur Adria – „Brennpunkt Plöckenpass“

Exkursion zum Schauplatz des Gebirgskrieges 1915 bis 1917.

Der Plöckenpass ist das einzige Gebiet im heutigen Österreich, das eine große Konzentration aussagestarker historischer Objekte und Anlagen des ersten Weltkrieges aufweist. Die Dolomitenfreunde haben diesen Schauplatz wieder begehbar gemacht. Die Geschichte dieses Grenzüberganges ist eine Mahnung auf dem Weg zum gemeinsamen Europa.

Das Bildungshaus veranstaltet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wider das Vergessen – 1. und 2. Weltkrieg“ am Samstag, 27. September, eine Exkursion mit Vizeleutnant Gottfried Kalser zum Österreichisch-Italienischen Grenzübergang Plöckenpass. Außerdem werden Heeresbergführer und Mitarbeiter der Universität Innsbruck die Exkursion begleiten.

  • Abfahrt: 12.30 Uhr bei der Kaiser Franz Joseph Kaserne
  • Fahrt nach Kötschach-Mauthen – Besuch des Museums „Vom Ortler bis zur Adria 1915 bis 1918“ mit Führung – Besuch des großen Österreichisch-Ungarischen Soldatenfriedhofes in Mauthen;
  • Fahrt von Kötschach-Mauthen über die Plöckenstraße zum Österreichisch-Italienischen Grenzübergang Plöckenpass (1357m);
  • Begehung der Gebirgsfront im Bereich der Passsperre „MG-Nase“ mit Besichtigung der Stollen, Kavernen, Unterkünfte und Kampfanlagen (leichte Bergwanderung, Marschzeit rund eine Stunde, Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich).
  • Einkehr und Kaffeepause im Bereich Grenzübergang
  • Rückkehr nach Lienz um circa 20 Uhr

Die Fahrt inklusive Busfahrt, Eintritt und Führung kostet 29 Euro. Anmeldeschluss zur Exkursion ist der Freitag, 12. September, im Bildungshaus Osttirol.

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