OKZ bittet Gemeinden um mehr Zuschuss

Das Osttiroler Kinderbetreuungszentrum OKZ leidet unter veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die eine private, flächendeckende Betreuung von Kindern unterschiedlichster Altersstufen in mehreren Gruppen immer schwieriger macht.

Das ist die Begründung für das Ansuchen auf eine neuerliche Aufstockung der Förderung durch die Gemeinden. Der Pauschalbetrag pro Einwohner soll von 2,40 Euro auf 2,90 Euro angehoben werden, der Kostenanteil je Arbeitsstunde von 0,50 Euro auf 0,70 Euro. 

Für die Stadt Lienz, die dem OKZ auch 80% der Miete des Kolpinghauses finanziert und neben einer Fahrtkostenpauschale von 1,30 Euro je Fahrt für den Transport der Kinder bezahlt, erhöhen sich die Kosten von derzeit ca. 15.400 Euro je Quartal auf ca. 19.000 Euro. Die Stadt rechnet mit 76.000 Euro Kostenbeitrag im Jahr. Alle anderen in Osttirol mit dem OKZ zusammenarbeitenden Gemeinden sind nach dem Bevölkerungsschlüssel anteilig mit ähnlichen Erhöhungen konfrontiert.

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