Villgrater Bretter für Lienzer Rittersaal

In der Wurzer-Säge werden Bretter für Schloss Bruck geschnitten.

In der Wurzer-Säge werden die Stämme für den Rittersaal-Boden geschnitten. Fotos: Lenzer/Stadt Lienz
In der Wurzer-Säge werden die Stämme für den Rittersaal-Boden geschnitten. Fotos: Lenzer/Stadt Lienz

Das Lienzer Schloss Bruck wird derzeit um insgesamt 1,3 Millionen Euro saniert. Im Zuge dieser Arbeiten – mit deren Planung Hausarchitekt Gerhard Mitterberger betraut ist – bekommt der Rittersaal einen neuen Boden, der in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt auf historische Art gefertigt wird.

Die Bretter müssen sechs bis sieben Meter lang und so breit wie der Stamm sein. Für 160 Quadratmeter Boden braucht man 20 Kubikmeter Holz, das im Villgratental geschlägert und in der alten „Wurzer-Säge“ in Außervillgraten geschnitten wird. Die historische Säge wird vom Villgrater Heimatpflegeverein betrieben. Getrocknet wird das Holz im Betrieb von Zimmereimeister Harald Bachlechner in Arnbach. Wenn ein Trocknungsgrad von 15 – 18 % erreicht ist werden die Bretter bearbeitet, gebürstet und bis Februar 2015 verlegt.

Viel Wirbel um ein Brett. Auf dem Bild zu sehen v.l.: Georg Mühlmann, Stadtbaumeister Klaus Seirer, Veronika Leiter, Johann Mair, Josef Leiter, Alois Mühlmann, Museumsleiterin Silvia Ebner, Architekt Gerhard Mitterberger, Walter Hauser vom Bundesdenkmalamt und Zimmereimeister Harald Bachlechner beim ersten Holzanschnitt in Außervillgraten.
Viel Wirbel um ein Brett. Von links: Georg Mühlmann, Stadtbaumeister Klaus Seirer, Veronika Leiter, Johann Mair, Josef Leiter, Alois Mühlmann, Museumsleiterin Silvia Ebner, Architekt Gerhard Mitterberger, Walter Hauser vom Bundesdenkmalamt und Zimmereimeister Harald Bachlechner beim ersten Holzanschnitt in Außervillgraten.
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