Silke Steiner ist ÖVP-Evolutionsbotschafterin

Lokalpolitikerin will „glaubhaft christlich-soziale Werte vermitteln“.

Die ÖVP will sich einmal mehr einen Modernitätsschub verpassen und die eigene Marke auffrischen. Obwohl es laut Generalsekretär Gernot Blümel weder Denk- noch Diskussionsverbote gibt, wird am Ende wohl keine Revolution die Parteistrukturen erschüttern. Vielmehr ist „Evolution“ der Leitbegriff, mit dem die Markenstrategen die Volkspartei neu positionieren möchten. 1.300 Ideen seien bisher in diesen Evolutionsprozess eingeflossen, erklärt Blümel und der Tiroler Landesgeschäftsführer Martin Malaun verweist auf mittlerweile 27 Veranstaltungen in allen Teilen Tirols, bei denen der Reformprozess zum Thema wurde.

Von links: Martin Malaun, Kathrin Kaltenhauser, Gernot Blümel und Silke Steiner. Foto: VP Tirol
Von links: Martin Malaun, Kathrin Kaltenhauser, Gernot Blümel und Silke Steiner. Foto: VP Tirol

Getragen wird dieser Reformprozess unter anderem von österreichweit 70 EvolutionsbotschafterInnen, die laut Blümel „als Impulsgeber und Multiplikatoren fungieren“. In Tirol verkünden die Bauernbund-Abgeordnete Kathrin Kaltenhauser und die Osttirolerin Wirtschaftsbündlerin Silke Steiner den Wert des Wandels. „Es ist spannend, wie vielschichtig und kontroversiell die eingebrachten Ideen und die Sichtweisen darauf oft sind“, meint Kaltenhauser.

Und für Silke Steiner bietet der selbst verordnete Wandlungsprozess der Schwarzen „vor allem die Chance, dass die ÖVP auch in Gesellschaftsfragen wieder zum Ideen- und Reformmotor in Österreich wird.“ Wie sie sich selbst in dieser Rolle sieht, beantwortet Steiner auf der eigens angelegten Evolutionswebsite der VP: „Die glaubhafte Vermittlung christlich-sozialer Werte hängt wesentlich davon ab, wie offen und engagiert jede/r Einzelne zum Gesamten beiträgt.“

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1 Posting bisher
Andy Hofer vor 3 Jahren

Und für Silke Steiner bietet der selbst verordnete Wandlungsprozess der Schwarzen “vor allem die Chance, dass die ÖVP auch in Gesellschaftsfragen (!) wieder (!!) zum Ideen- und Reformmotor in Österreich wird.”

Ernst bleiben bitte, Frau Steiner.