Huben verliert das Duell der Eisbären

Auftaktspiel in der Gruppe West/Division 1 – Icebears Toblach gegen Eisbären Huben 5:2.

Fotos: Anton Oberhammer
Fotos: Anton Oberhammer

Knapp 350 Besucher waren ins Eisstadion Toblach gekommen, um bei der Neuauflage des letztjährigen Halbfinal-Duells dabei zu sein. Obwohl die Eisbedingungen aufgrund des leichten Nieselregens nicht die besten waren, entwickelte sich von Beginn an eine sehr flotte, intensiv geführte Partie.

Der amtierende Meister aus Toblach erwischte einen Traumstart und ging bereits in der dritten Spielminute in Führung. Klaus Volgger traf im Powerplay zum 1:0 für die Icebears Toblach. Danach lieferten sich beide Mannschaften ein sehr kampfbetontes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Gäste-Keeper Thomas Valtiner war in Topform und vorerst nicht zu bezwingen. Im Lauf der Partie kamen aber die Hubener immer besser ins Spiel und demzufolge auch zu ihren ersten Möglichkeiten. Fast genau zur Halbzeit, nämlich nach 29:53 Minuten, gelang den Südtirolern der zweite Treffer. Markus Rehmann traf nach Zuspiel seines Bruders Matthias in numerischer Unterlegenheit zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in den Schlussabschnitt.

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Nach zwei Minuten im dritten Drittel keimte bei den Osttirolern wieder Hoffnung auf. Martin Pewal nützte eine Powerplay Chance und verkürzte nach Assist von Christian Unterlerchner auf 2:1. Zwei Individualfehler der Hubener sorgten aber nur fünf Minuten später für eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Zunächst erhöhte Thomas Trenker auf 3:1 und nur 24 Sekunden später gelang Denis Soravia der Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1. Die Hubener Eisbären gaben sich aber noch lange nicht geschlagen und kamen durch einen Treffer von Johannes Warscher, der von Martin Pewal bedient wurde, sieben Minuten vor der Schluss-Sirene auf 4:2 heran.

In der Schlussphase setzten die Iseltaler alles auf eine Karte und Neo-Trainer Libor Pavlis ersetzte seinen Keeper Thomas Valtiner durch einen sechsten Feldspieler. Alle Bemühungen an diesem Abend waren jedoch vergebens, eine Sekunde vor dem Spielende gelang Matthias Rehmann mit einem empty-net-Goal der 5:2 Endstand.

Toblach-Kapitän Klaus Volgger sprach nach dem Spiel von „einer sehr hart umkämpften Partie“. Dennoch glaube er, dass der Sieg schlussendlich in Ordnung war. Dass sich beide Mannschaften nichts schenkten, beweist auch ein Blick auf die Strafen-Statistik. Gegen die Toblacher wurden 12, gegen die Hubener 10 Zweiminuten-Strafen ausgesprochen.

Bereits am kommenden Dienstag, 18. November, treffen die beiden Mannschaften im Eisstadion Huben neuerlich aufeinander. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr und die Hubener Eisbären brennen natürlich auf die Revanche.

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