Festlicher Start für Micado in Oberlienz

Das Vorzeigeunternehmen hat jetzt ein eigenes Haus.

Wenn in Osttirol von Innovation und zukunftsorientierten Wirtschaftsmodellen die Rede ist, dann ist seit vielen Jahren Edwin Meindls „Micado“ das Paradebeispiel für die Kunst, auch in Randlage Erfolge mit viel Know-how und vorwiegend regionalen Fachkräften zu erzielen. Seit 16 Jahren tüftelt der findige Ingenieur mit seiner Technikertruppe an maßgeschneiderten Lösungen für Kunden aus der Industrie, seit 2003 ist Airbus der Schlüsselkunde des Betriebes, der jetzt von Lienz nach Oberlienz übersiedelte und dort mit mehr als offenen Armen empfangen wurde.

Der neue Firmensitz von Micado in Oberlienz. Foto: Micado
Der neue Firmensitz von Micado in Oberlienz. Foto: Micado

Mit Bürgermeister, Schützen, Marschmusik und Landeshauptmann Günther Platter als Gratulant wurde das neue Firmengebäude feierlich in Betrieb genommen. Micado war lange der Vorzeigebetrieb für den Lienzer Wirtschaftspark, dessen Branchenmix eine Hightechfirma zur Imagepolitur dringend brauchte. Meindl wäre auch in Lienz geblieben, seine Übersiedlungspläne an einen Standort in der Stadt scheiterten aber an behördlichen Hürden. Jetzt sitzen die insgesamt 19 Mitarbeiter des Konstruktionsbetriebes in einem neuen, von Peter Jungmann entworfenen Haus samt beeindruckender Werkshalle, das viel Raum für weitere Erfolge bietet. Zu Airbus gesellten sich mittlerweile auch andere Flugzeugbauer, darunter Boeing. Die Auftragsbücher von Micado sind voll. Investiert wurden insgesamt 2,3 Millionen Euro.

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