LLA: Mosaikstein in der Tiroler Bildungslandschaft

Die Landwirtschaftsschulen bekommen weniger Geld vom Land.

Gefragt, weil sie anpacken können: Die Absolventen der LLA. Foto: Dolomitenstadt
Gefragt, weil sie anpacken können: Die Absolventen der LLA. Foto: Dolomitenstadt

Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten sind im Prinzip sowohl Ganztags- als auch Gesamtschulen. VP-Landtagsabgeordneter Martin Mayerl nennt sie „Lebensschulen mit Internat“ und einen „Mosaikstein in der Tiroler Bildungslandschaft“. Die fünf landwirtschaftlichen Lehranstalten in Tirol bilden 1.400 Schülerinnen und Schüler aus. Die Zahl bleibt konstant. Nicht nur die vorwiegend bäuerlichen Eltern und SchülerInnen schätzen die LLAs, sondern auch die Wirtschaft, die gerne Absolventen dieses Schultyps einstellt.

Mayerl: „Die Fachschulen für Landwirtschaft bzw. Haushalts- und Betriebsmanagement verbinden perfekt den theoretischen und praktischen Unterricht. In Kombination mit dem Internatsbetrieb sind sie Schulen für Hirn, Hand und Herz. Die Absolventen sind gefragte Lehrlinge und Fachkräfte, die anpacken können.“ Der moderne Bauer sei zudem Unternehmer und entscheide auch so.

24 Millionen Euro erhielten die Tiroler LLAs im Jahr 2014 aus dem Landesbudget. 2016 werden es „nur“ noch 21,4 Mio. Euro sein. Für den Bauernbündler Mayerl kein Beinbruch: „Alle Schulen wurden in den letzten Jahren saniert und umgebaut. Die großen Brocken sind abgeschlossen“, deshalb werde weniger Geld benötigt: „Die Landwirtschaftsschulen gehören zu den modernsten Schulen Tirols.“

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