Eishockeykrimi: Huben schlägt Steindorf 6:4

Ein richtiger Eishockeykrimi wurde das erste Viertelfinalspiel zwischen dem UECR Huben und dem ESC Steindorf. Zu Beginn kamen die Hausherren wesentlich besser mit dem widrigem Wetter zurecht und Martin Pewal gelang das 1:0. Huben dominierte das Geschehen, und in der 18. Minute erhöhte Martin Unterlercher im Powerplay auf 2:0.

Im zweiten Spielabschnitt behielten die Eisbären zunächst alles unter Kontrolle und knapp vor Halbzeit erhöhte Robert Trojer wieder in Überzahl auf 3:0.

Die nächste Strafe für die Gäste sollte überhaupt nur acht Sekunden dauern, denn Christian Unterlercher versenkte den Puck unhaltbar von der blauen Linie weg im gegnerischen Tor. Dann wurde das Eis gereinigt. Die Gäste nutzten die besseren Verhältnisse und kamen durch Hannes Pinter und Alessandro Ranftl zu ihren ersten Treffern. Die Heimmannschaft hielt dagegen. Martin Pewal verschaffte den Eisbären mit seinem zweiten Tor wieder Luft.

Im Schlussabschnitt wankten die Eisbären. Eine Minute Unkonzentriertheit nutzte der ESC Steindorf eiskalt aus und kam durch Christoph Martinz und Lukas Hörnler auf ein Tor heran. Hubens Trainer nahm sofort ein Timeout und die Eisbären fanden wieder ins Match zurück. Nachdem der Schiedsrichter vier Minuten vor Ende ein Tor für Huben nicht anerkannte, hieß es weiter zittern. Die Gäste aus Kärnten versuchten noch einmal alles, nahmen sogar den Tormann vom Eis. Fünf Sekunden vor Spielende gelang Martin Pewal ein Emptynetgoal zum alles entscheidenden 6:4 Sieg für die Hubener Eisbären.

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